Ratschläge zu Klimaschutz und Kontoschonung

Kompakte Infos und Tipps rund um das große Thema Klimaschutz. (Bild: «verbraucherfuersklima.de»)
am 25.01.2010
Meerbusch (dpa-infocom) - Mittlerweile ist das Themenpaar Klimawandel und Klimaschutz fast jederzeit und überall präsent, wohl kaum jemanden lässt die zunehmende Erderwärmung kalt. Allerdings gerät die Suche nach handfesten Informationen oft zum Puzzlespiel.
Was kann ich persönlich überhaupt unternehmen? Und wo bekomme ich Informationen kompakt und kompetent aus einer Hand? Hier hakt das Internetportal «verbraucherfuersklima.de» ein. Ins Leben gerufen vom Bundesverband der Verbraucherschutzzentralen, bietet es verlässliche Informationen auf dem neusten Stand, Tipps für den Alltag und persönliche Beratung für den Einzelfall. Hauptansatzkriterium: Private Haushalte in Deutschland verursachen etwa ein Drittel der CO2-Emissionen, die durch den Verbrauch von Energie entstehen. Hier gibt es viel Einsparpotenzial fürs Klima. Erfreulicherweise gilt das auch fürs Portemonnaie, erklären die Verbraucherschützer.
Damit die Materie nicht in trüber Theorie versandet, haben sich die Macher des Portals einiges einfallen lassen. Beispielsweise kann der Nutzer in einem interaktiven Video 24 Stunden lang in der Küche einer vierköpfigen Familie kiebitzen und dabei gleichzeitig sein Wissen testen. Ebenfalls auf Video: Der Siegerfilm des Drehbuchwettbewerbs von Germanwatch zum Thema Klimagerechtigkeit. Außerdem stehen ein gut sortierter Themenpark von Auto über irreführende Produktwerbung bis Stromfresser und eine kostenfreie Telefonhotline zur Verfügung. Wer es genauer wissen will, sichtet die Infos von Umweltorganisationen wie Greenpeace, zieht Verkehrsexperten zu Rate, fahndet nach Heizkostenkillern, schaut im Klimalexikon nach oder blättert in Doktorarbeiten.
Wer aufs Gramm genau wissen will, wo bei ihm die kritischen Klimaknackpunkte liegen, erstellt sich am besten erst mal eine persönliche Bilanz in Sachen Kohlenstoff-Ausstoß. Mit dem CO2-Rechner gelingt das im Handumdrehen: Haushalt, Heizen, Einkaufsverhalten, Verkehr welche ökologischen Fußabdrücke hinterlasse ich eigentlich konkret? Und wie schneide ich im Verhältnis zu anderen ab? Bei der Schlussbilanz werden einige schlucken, zumindest aber nachdenklich werden. Anderen lacht der grüne Smiley entgegen, so klimafreundlich ist ihr Verhalten. Doch prinzipiell haben alle das Zeug zum Klimaschützer. Wer die Tipps auf dieser Seite beachtet und sie dauerhaft ins Alltagsverhalten integriert, kann sich beim nächsten Check nicht nur virtuell am Klima-Smiley erfreuen.
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