«Tschüss Netzwerk!» - Hilfe beim Abschied
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Hilfe, ein Gespenst! Die Betreiber von «Ausgestiegen.com» erklären, was sich hinter einem «Geister-Account» verbirgt. Bild: Ausgestiegen.com/dpa/tmn
am 30.12.2009
Prinzersdorf (dpa/tmn) - Wer heutzutage nicht bei mindestens einem Online-Netzwerk angemeldet ist, hat etwas falsch gemacht. Jedenfalls drängt sich dieser Eindruck auf. Trotzdem gibt es Menschen, die ihrer Mitgliedschaft in dieser oder jener Community überdrüssig sind.
Sie können «ihrem» Netzwerk nun öffentlich adieu sagen - «Ausgestiegen.com» macht es möglich. Netzwerk-Müde finden auf der Webseite ein Formular, in das sie eintragen können, welcher Community sie den Rücken gekehrt haben und an welchem Datum. Dazu müssen die Nutzer eine kurze Begründung nennen - und ihren Namen. Die abgeschickten Formulare sind auf der Hauptseite von «Ausgestiegen.com» zu lesen. Betreiber ist der «Verein der Freunde des Aussteigens aus sozialen Netzwerken» aus Österreich.
Damit es nicht bei den Bekundungen bleibt, geben die Betreiber den Nutzern zumindest für drei besonders populäre Communitys Anleitungen an die Hand, wie sich dort ein Profil löschen lässt. Als Alternative empfehlen sie, das eigene Profil zum «Geister-Account» werden zu lassen, also Daten und Fotos darin zu löschen.
Die Gründe, die Nutzer von «Ausgestiegen.com» für ihre Abschiede nennen, könnten übrigens diverser kaum sein. So schreibt einer, er habe sich von seinem Netzwerk verabschiedet, weil es «einfach schade um die Zeit ist». Ein anderer erklärt, er feiere lieber mit seiner «neu gefundenen süßen Schnecke von Parship».
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