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PC-Spiele im November: Die Simularitis geht weiter

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PC-Spiele im November
Guter Leumund: «Dragon Age: Origins» wurde wie die Erfolgstitel «Baldur's Gate» und «Neverwinter Nights» von Bioware entwickelt. (Bild: Bioware/dpa/tmn)

am 28.10.2009 | Von Heiko Haupt, dpa

Hamburg (dpa/tmn) - Action und Handlung? Fehlanzeige. Erfolg: Riesig. Seit geraumer Zeit erfreut sich ein lange belächeltes Genre großer Popularität: Simulationen. Für den November werden gleich drei neue Titel erwartet.

Angekündigt sind der Feuerwehr- und der Abschleppwagen-Simulator, dazu eine neue Episode der Lkw-Simulation «Wheels of Steel». Spieler mit eher klassischen Vorlieben bekommen aber ebenfalls Neues auf die Festplatten: etwa «Dragon Age: Origins» und «Ghostbusters».

Mit dem Erfolg von Simulationsspielen ist vor allem der Name des Publishers Astragon verbunden. Er hat Titel wie den «Bus-» oder den «Landwirtschaft-Simulator» zu verantworten - geruhsame Spiele, deren Inhalt sich schon im Titel widerspiegelt: Bus fahren, Trekker fahren. Das mag lächerlich klingen, hat es aber auf viele Rechner geschafft.

Nun legt Astragon dreifach nach. Der «Abschlepp-Simulator» macht es möglich, Autos an den Haken zu nehmen. Der Anbieter verspricht «realistische Bewegungen der Fahrzeuge, Kräne und Winden» - ab 16. November zum Preis von knapp 20 Euro. «18 Wheels of Steel - Extreme Trucker» ist die neue Folge der wohl erfolgreichsten Lkw-Simulation. Diesmal gilt es, Pisten in Australien oder Alaska zu befahren - vom 18. November an für knapp 30 Euro.

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Guter Leumund: «Dragon Age: Origins» wurde wie die Erfolgstitel «Baldur's Gate» und «Neverwinter Nights» von Bioware entwickelt. (Bild: Bioware/dpa/tmn)

Zumindest eine Spur von Action dürfte das dritte neue Mitglied der Simulatoren-Familie bieten: Mit dem «Feuerwehr-Simulator 2010» zieht der Spieler «in den Kampf gegen die Flammen». Zu den Szenerien gehören eine Massenkarambolage in einem Tunnel oder eine brennende Öl-Raffinerie. Der «Feuerwehr-Simulator 2010» soll Mitte November zum Preis von knapp 20 Euro erscheinen.

Neben diesen Simulatoren erscheinen auch «normale» Computerspiele - darunter sogar echte Höhepunkte. Dazu gehört sicher das Rollenspiel «Dragon Age: Origins». Schon die Tatsache, dass es sich bei den Entwicklern um Bioware handelt, bürgt für ein Mindestmaß an Qualität. Schließlich zeichnet das Studio für Klassiker wie «Baldur's Gate» verantwortlich.

Bioware-typisch ist «Dragon Age: Origins» ein Rollenspiel, in dem es um den Einsatz von Teams geht. Der Spieler nimmt eine Gruppe virtueller Helden mit in Kämpfe gegen unzählige Monster. «Dragon Age» spielt in einer düsteren Umgebung, in der die eigenen Handlungen wirkliche Auswirkungen auf den Fortgang der Geschichte haben sollen. Es soll vom 5. November an für rund 50 Euro erhältlich sein.

Auf spielerische Vorgänger kann «Ghostbusters» nicht verweisen - aber auf den Hollywood-Film, der vor 25 Jahren in die Kinos kam. Das Spiel führt die Handlung fort: Geisterjäger machen sich auf die Jagd nach - was auch sonst - Geistern. Zum Team gehören die Umsetzungen der einstigen Film-Charaktere, der Spieler übernimmt die Rolle eines neuen Geisterjägers. An der Entwicklung war Dan Aykroyd beteiligt - einer der Hauptdarsteller des Films. Wie gut die rund 50 Euro teure PC-Umsetzung gelungen ist, wird sich vom 5. November an zeigen.

Was manche Anbieter tun, wenn ihnen nichts Neues einfällt, zeigt «Serious Sam HD»: Sie veröffentlichen das gleiche noch einmal - etwas aufpoliert. Wem der Titel von CDV bekannt vorkommt, der liegt nicht falsch: Das leicht durchgeknallte Ballerspiel «Serious Sam» erschien 2001, und nun kommt es wieder. Das «HD» im Titel steht nur für eine deutlich verbesserte Grafik. Im Grunde ist das Spiel also auch nur ein 20 Euro teurer, «Serious Sam» simulierender Simulator.

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