IT-News World - tägliche PC-, Internet- und IT-NewsIT-News World:   Home | Impressum |
 

 
 

Anzeige 
 
Startseite Aktuelles Berichte Tipps Spiele Surftipp Netzwelt News-Archiv
 
 
IT-News World » Netzwelt » Halbzeit bei der BIENE

Netzwelt

Halbzeit bei der BIENE

Bewertung:
Halbzeit bei der BIENE IT-News-World.de 5 5

am 11.09.2006 | von Alfred Krüger

Der BIENE-Wettbewerb um die besten barrierefreien Webseiten im deutschsprachigen Internet geht in die letzte Runde. Die Webseitenspreu wurde vom –weizen getrennt. 127 von 376 eingereichten Webseiten haben sich für die nun anstehenden Feintests qualifiziert. Die Veranstalter zeigen sich mit der Qualität der eingereichten Webseiten zufrieden, bemängeln jedoch, dass große Unternehmen kaum vertreten sind.

Veranstalter zufrieden
Am 8. Dezember ist es so weit. Dann werden in Berlin zum vierten Mal die BIENE-Awards verliehen. BIENE steht für „Barrierefreies Internet eröffnet neue Einsichten“. Gesucht werden wie in den Jahren zuvor die besten barrierefrei gestalteten Webseiten. Mit dem Zwischenergebnis des Wettbewerbs zeigen sich die Veranstalter durchaus zufrieden. Rund ein Drittel der eingereichten Webseiten hat die erste Wettbewerbshürde überstanden und wird jetzt einem intensiven Feintest unterzogen.

Neue Kategorien haben sich bewährt
Die in diesem Jahr neu eingeführten Wettbewerbskategorien hätten sich bewährt, meint Jutta Croll, Geschäftsführerin der Stiftung Digitale Chancen. Um die Vergleichbarkeit der einzelnen Webseiten untereinander zu erhöhen, orientieren sich die neuen Kategorien an der Komplexität der eingereichten Webseiten. „Einfache Webseiten sind leichter barrierefrei zu gestalten als komplexe Webseiten“, sagt Croll. Durch die neuen Kategorien sollen Ungerechtigkeiten bei der Bewertung der einzelnen Wettbewerbsbeiträge nunmehr minimiert werden. „Die eher kleinen Angebote müssen nicht mehr mit komplexen Webseiten konkurrieren, und in allen Bereichen sind viel versprechende Kandidaten dabei“, freut sich Croll.



Mehr Kreativität
Die Qualität der Beiträge sei in diesem Jahr deutlich gestiegen, heißt es von Seiten der Veranstalter. Vielen Teilnehmern gehe es nicht mehr nur darum, die Kriterienliste für Barrierefreiheit einfach nur abzuhaken, sondern die einzelnen Kriterien gut und kreativ umzusetzen, erklärt Iris Cornelssen, Projektleiterin für die BIENE bei der Aktion Mensch. Dieser Sachverhalte zeige, dass viele Teilnehmer eben nicht nur mechanisch ihre Checkliste durchgegangen seien, sondern sich intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt hätten.

Nicht nur behindertenspezifische Angebote
Kritik üben die Veranstalter an der mangelhaften Beteiligung größerer Unternehmen. Vor allem bei den komplexeren Angeboten habe man sich mehr Teilnehmer gewünscht. Übrigens kommen dreißig der eingereichten Webseiten in diesem Jahr aus dem Ausland: zwanzig aus Österreich, sechs aus der Schweiz und je eine aus Estland, Finnland, Griechenland und Großbritannien. Insgesamt zeige die große Beteiligung am BIENE-Wettbewerb, „dass das Thema Barrierefreiheit weiter relevant ist“, erklärt Jutta Croll. Zudem gingen die Themen der eingereichten Webseiten deutlich über Angebote für Menschen mit Behinderungen hinaus. Mittlerweile beschäftigen sich den Veranstaltern zufolge immer mehr Anbieter mit dem Thema Barrierefreiheit und nicht nur diejenigen, „deren Angebot sich spezifisch an Menschen mit Behinderung richtet oder die gesetzlich dazu verpflichtet sind“.

IT-News als RSS-Feed lesen

« vorheriger Artikel
Wer nicht verschlüsselt, haftet!
nächster Artikel »
Netlife: Alles oder nichts

Weitere News aus Netzwelt

Kasperskys lange Leitung

25.06.2008 | Alfred Krüger | Anfang Juli schlug das Sicherheitsunternehmen Kaspersky Alarm. Die russischen Schadprogrammfahnder hatten gefährliche Trojaner in der freien Wildbahn des Internets aufgespürt: Ransomware - Schadprogramme, die Dateien im Opfer-PC verschlüsseln und ihre Opfer anschließend erpressen. Kaspersky rief daraufhin die Webgemeinde auf, bei der Entschlüsselung mitzuhelfen. Kritiker vermuteten einen PR-Gag. Und tatsächlich zeigt sich jetzt, dass es gar nicht nötig ist, den Schlüssel herauszufinden. Ein simples Recovery-Programm reicht aus, damit man wieder an die Daten kommt.  .  Weiter lesen ...

Piratenjäger und ihre Rechenkünste

16.05.2008 | von Alfred Krüger | Alle Jahre wieder legt die Business Software Alliance (BSA) ihren Pirateriebericht vor. Es geht um raubkopierte Software und die Schäden, die dadurch bei den Softwarefirmen entstehen. In Deutschland, so berichtet die BSA in ihrem jüngsten Pirateriebericht, ist der Anteil raubkopierter Software 2007 auf 27 Prozent zurückgegangen. Weltweit verzeichnet die BSA jedoch einen Anstieg um drei Prozent auf 38 Prozent. Die Zahlen werden vom US-Marktforschungsinstitut IDC ermittelt und sind mit Vorsicht zu genießen.  .  Weiter lesen ...

Mit Microsoft ins Universum

13.05.2008 | von Alfred Krüger | Vom Schreibtisch aus in ferne Galaxien? Microsoft macht’s möglich – mit WorldWide Telescope. Die Software erlaubt einen digitalen Blick durch verschiedene Weltraumteleskope in die unendlichen Weiten des Universums. Wer die technischen Möglichkeiten besitzt, kann sogar ein eigenes Teleskop über die neue Software aus dem Haus Microsoft fernsteuern. Die Daten, die WorldWide Telescope benutzt, stammen von verschiedenen Teleskopen auf der Erde und der Erdumlaufbahn. Wer WorldWide Telescope benutzen möchte, braucht allerdings einen in jeder Hinsicht überdurchschnittlich leistungsfähigen PC. Es gilt das Motto: Mehr ist immer besser.  .  Weiter lesen ...

Microsofts Yahoo-Deal vorerst geplatzt

04.05.2008 | von Alfred Krüger | Das Pokern um die Übernahme von Yahoo durch Microsoft ist vorerst vorbei. Microsoft hat sein Übernahmeangebot offiziell zurückgezogen. Yahoo wird dem Redmonder Softwarekonzern nicht einverleibt. Das gab Microsoft-Chef Steve Ballmer heute in einem Brief an Yahoo-Chef Jerry Chang bekannt. Zwischen beiden hatte es noch in den letzten Tagen Gespräche gegeben – aber offenbar in der Sache keine Annäherung. Obwohl Microsoft den Preis noch einmal um zwei Dollar pro Aktie von 31 auf 33 Dollar angehoben haben soll, zeigte Chang sich offenbar nicht willig. Analysten gehen nun davon aus, dass der Kurs der Yahoo-Aktie kräftig sinken wird.  .  Weiter lesen ...

PayPal-Zwang für schlechte Verkäufer

30.04.2008 | von Alfred Krüger | eBay rüstet auf in Sachen Sicherheit. Nicht nur in Australien, sondern nun auch in Deutschland gilt: In bestimmten Fällen müssen eBay-Verkäufer ihre finanziellen Transaktionen künftig über den Bezahldienst PayPal abwickeln. PayPal ist eine eBay-Tochter und bietet Käufern, die per PayPal zahlen, eine Absicherung bis zu 1000 Euro. Der PayPal-Zwang soll für Verkäufer eingeführt werden, die gewisse Mindestkriterien nicht erfüllen. In Australien wurde der PayPal-Zwang bereits vor rund drei Wochen angekündigt.  .  Weiter lesen ...

Weitere News aus dem Bereich Netzwelt »

 

Anzeige
OpenOffice für unterwegs / Mit einem Handgriff startbereit: Es gibt eine mobile OpenOffice-Variante, die sich auf einem USB-Stick nutzen lässt. Foto: Jens Schierenbeck
 
     
 

Anzeige