Schutz vor teuren Warteschleifen nimmt letzte Hürde
Schutz vor teuren Warteschleifen nimmt letzte Hürde
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Wer in den Warteschleife einer Hotline hängt, soll dafür künftig nichts mehr zahlen müssen. (Foto: Fredrik von Erichsen)
am 10.02.2012
Berlin (dpa) - Der verbesserte Schutz vor teuren Telefon-Warteschleifen hat die letzte Hürde genommen. Der Bundesrat billigte am Freitag (10.2.) in Berlin den Kompromiss aus dem Vermittlungsausschuss. Bis Nutzer davon profitieren, vergeht aber noch ein bisschen Zeit.
Mit dem Beschluss dürfen bei teuren Servicenummern nach einer einjährigen Übergangsfrist keine Warteschleifen mehr geschaltet werden. Unter Vorwahlen wie 0180 oder 0900 wurden dafür bislang teilweise drei Euro und mehr fällig. Bereits am Donnerstag hatte der Bundestag zugestimmt. Erlaubt bleiben Warteschleifen bei Gratis-Nummern und bei Hotlines mit einer normalen Ortsvorwahl sowie bei Anrufen, für die ein Festpreis gilt oder die angerufene Firma die Kosten selber trägt.
Schon jetzt können Verbraucher hohe Hotline-Kosten umgehen, indem sie statt einer Sondernummer den regulären Festnetzanschluss anrufen, der sich dahinter verbirgt. Im Internet gibt es Datenbanken mit solchen Nummern, zum Beispiel die Website von Teltarif.
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