Behörden: Rechner auf Netzwerkmanipulation prüfen
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Kriminelle treiben mit dem DNS-Changer ihr Unwesen. Deshalb sollte jeder Computernutzer seinen Rechner überprüfen. (Bild: dpa-infocom)
am 11.01.2012
Berlin/Bonn (dpa/tmn) - Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt allen Computernutzern, ihren Rechner auf manipulierte Netzwerkeinstellungen hin zu untersuchen. Und so funktioniert das:
Nutzer können ihren Computer durch einfaches Aufrufen der Seite prüfen. Entweder erhält er eine grüne OK-Meldung - und muss nichts weiter unternehmen. Bei einer roten Statusanzeige sollte er die angezeigten Anleitungen befolgen, um richtigen Systemeinstellungen wiederherzustellen und gegebenenfalls Schadsoftware zu entfernen. Für die falschen Einstellungen kann nämlich eine Schadsoftware namens DNS-Changer verantwortlich sein, die derzeit kursiert.
Hinter der Schadsoftware stecken Kriminelle. Mit Hilfe des DNS-Changers leiten sie Nutzer unbemerkt auf Seiten, auf denen falsche Antivirensoftware oder Klickbetrügereien lauern. Teils werden auch illegale Medikamente zum Kauf angeboten. Den Angaben zufolge sind in Deutschland derzeit bis zu 33 000 Computer am Tag von den betrügerischen Umleitungen betroffen. Um den Rechner gegebenenfalls von der Schadsoftware zu befreien, können Nutzer auch das Programm DE-Cleaner nutzen, das unter heruntergeladen werden kann. Damit die Prüfung auf fehlerfrei www.dns-ok.de funktioniert, dürfen keine Proxy-Server in den Einstellungen des Browers aktiviert sein.
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