Intel zieht sich aus dem TV-Geschäft zurück
Intel zieht sich aus dem TV-Geschäft zurück
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Intel hakt das Fernsehgeschäft ab. (Bild: Bernd Thissen/dpa)
am 13.10.2011
Berlin (dpa) - Der Chiphersteller Intel zieht sich nach jahrelangen Ambitionen vorerst aus dem Markt für Fernseher zurück. Das Unternehmen setzt künftig auf Tablet-PCs, Smartphones und sogenannte Ultrabooks.
Intel steigt aus dem TV-Geschäft aus. Das Unternehmen werde noch weiter Prozessoren für Settop-Boxen anbieten, wolle sich aber künftig mehr auf den Markt für Tablet-PCs, Smartphones und Ultrabooks konzentrieren, sagte Intel-Sprecherin Claudine Mangano der Finanznachrichtenagentur Bloomberg.
Der weltweit größte Hersteller von Computerchips versucht seit Jahren, im Markt der Unterhaltungselektronik Fuß zu fassen und sich damit unabhängiger von der schwankenden Nachfrage nach PC-Prozessoren zu machen. Für den Fernsehmarkt erfand das Unternehmen die Chip-Plattform «Viiv», die sich trotz einer ersten Partnerschaft mit Philips aber nicht weiter durchsetzte. Zuletzt lieferte das Unternehmen Prozessoren aus seiner Atom-Reihe für Sonys Google-TV. Letztlich konnte sich Intel mit seinen Chips aber nicht gegen die eigenen Entwicklungen der großen Unterhaltungselektronikhersteller durchsetzen.
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