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BerichteAlternativen zu Acrobat: Kostenlose PDF-Tools
![]() Eine PDF-Taste gibt es zwar noch nicht - doch das Erstellen eine PDF-Datei ist heute auch mit verschiedenen, teils kostenlosen Programmen unkompliziert. (Bild: Koark/dpa/tmn) am 12.10.2011 | Von Andrej Sokolow, dpa Berlin (dpa/tmn) - Das PDF-Format von Adobe ist zu einem Standard bei der Textanzeige geworden. Während die professionelle Acrobat-Software mehrere hundert Euro kostet, gibt es viele kostenlose Alternativen, mit denen man die wichtigsten Aufgaben erledigen kann. Texte und Bilder als PDF-Dateien sind heute allgegenwärtig. Sie anzuzeigen, ist kein Problem: Auch Format-Erfinder Adobe bietet dafür mit dem Acrobat Reader ein kostenloses Programm an. Will man aber PDFs auch erstellen oder im Detail bearbeiten, wird man bei Adobe kräftig zur Kasse gebeten: Rund 400 Euro kostet die aktuelle Vollversion Acrobat X. Für das Geld bekommt man zwar eine über Jahre gereifte Allzweckwaffe für alles, was man mit PDF-Dateien anfangen kann - vielen Privatanwendern ist das aber zuviel. Für sie gibt es eine große Vielfalt an kostenlosen PDF-Werkzeugen. Der beherrscht als Allrounder eine Vielzahl von Aufgaben. Man kann PDF-Dateien aus diversen Programmen heraus erstellen, die eine Druckfunktion haben. Denn wie viele andere kostenlose Programme dieser Art simuliert PDF Creator einen Drucker. Für mehr Sicherheit können die Dateien auch verschlüsselt werden. Eine PDF-Signatur stellt sicher, dass der richtige Absender korrekt ist und der Inhalt nicht verändert wurde. Ähnlich funktioniert auch der , der zusätzlich eine Online-Konvertierung bietet. Das Programm muss dafür nicht erst installiert werden - stattdessen wird eine Datei hochgeladen und kommt als PDF ins Postfach. Daneben gibt es eine Reihe weiterer Alleskönner wie oder mit weitgehend identischen Grundfähigkeiten. ![]() Eine PDF-Taste gibt es zwar noch nicht - doch das Erstellen eine PDF-Datei ist heute auch mit verschiedenen, teils kostenlosen Programmen unkompliziert. (Bild: Koark/dpa/tmn) Auf einen großen Funktionsumfang und Komfort setzen die Entwickler des . Damit die Anwender sich gleich mit dem Programm vertraut fühlen, ist die Bedienoberfläche an das Design mit der breiten Multifunktionsleiste am oberen Rand des Fensters an das Aussehen von Microsofts Office-Programmen angelehnt. Eine «Drag & Drop»-Funtion soll das Erstellen von PDFs noch einfacher machen: Man braucht nur eine beliebige Datei auf das Desktop-Symbol des Nitro Readers ziehen. Wer tiefer in seine PDF-Files eintauchen muss, kann zum Beispiel Bilder oder Text in separate Dateien extrahieren oder einen «Schnappschuss» eines beliebigen Bereichs auf dem Bildschirm erstellen. Neben Multifunktionsprogrammen gibt es auch kleinere Werkzeuge, die sich auf bestimmte Funktionen spezialisieren. Wie zum Beispiel die Klassiker oder dafür da sind, schnell eine PDF-Datei zu erstellen. Und das Programm kann - wie der Name schon sagt - einzelne PDFs zusammenführen und teilen. Seit die Nutzer immer häufiger an mobilen Geräten wie Smartphones oder Tablet-Computer arbeiten, haben auch entsprechende PDF-Apps Hochkonjunktur. Allerdings sind Programme, die über die bloße Anzeige der PDF-Files hinausgehen, dort selten kostenlos. Kein Mangel herrscht an einfachen Readern, die vor allem zur Anzeige der PDF-Dateien gedacht sind. Auf den ersten Blick müssten sie überflüssig sein, bietet doch Adobe seine Lesesoftware kostenlos an. Diese wird jedoch gelegentlich als schwerfällig kritisiert, der Nutzer merkt das an der Verzögerung, bevor ein Dokument angezeigt wird. Dieses Manko machen sich Anbieter von Programmen wie oder zunutze, die sich als besonders schlanke Lesesoftware präsentieren, die die Dateien sofort anzeigt. Welche PDF-Software man auch nutzt - der Anwender sollte stets auf der Hut sein, wenn er Dateien aus unbekannten Quellen öffnet. Angesichts der großen Verbreitung des Formats sind Sicherheitslücken rund um PDF-Software bei Online-Kriminellen sehr beliebt. Unter anderem musste Apple eine Schwachstelle bei der PDF-Verarbeitung bei seiner iPhone-Plattform iOS stopfen, wegen der sogar das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aktiv geworden war.
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