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Bundesamt warnt vor neuen schädlichen Spam-Mails

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Warnung vor neuen Spam-Mails
Das BSI warnt vor einem neuen gefährlichen Trojaner, der sich in Spam-Mails versteckt und Rechner infiziert. (Bild: Schierenbeck/dpa/tmn)

am 01.07.2011

Berlin (dpa/tmn) - Vorsicht vor schädlichen Spam-Mails: Eine neue Variante des gefährlichen Trojaners «ZeuS» ist im Umlauf. Viele Schutzprogramme erkennen ihn nicht. Experten warnen deshalb vor E-Mails mit Online-Banking-Hinweisen - sie sollten keinesfalls geöffnet werden.

Das warnt vor der massiven Verbreitung einer Schadsoftware. Sie gelangt getarnt als E-Mail mit Online-Banking-Hinweisen zu den Nutzern. Derzeit erkenne kaum ein Virenschutzprogramm die neue Variante des gefährlichen Trojaners «ZeuS», erklärte das BSI in einer Pressemitteilung.

Die infizierten E-Mails haben Betreff-Angaben wie «Werkzeuge 425-736», «Die Zahlung 785-774» oder «Antwort». Im Mail-Text wird der Empfänger dazu aufgefordert, einen Link anzuklicken. Darüber wird dann eine Zip-Datei namens «Konto055.zip» aus dem Internet heruntergeladen. Sie enthält das Schadprogramm.

«Nutzer sollten derartige E-Mails auf keinen Fall öffnen und am besten sofort löschen», rät Tim Griese, Sprecher des BSI. Wer den Link bereits angeklickt habe, solle die heruntergeladene Zip-Datei keinesfalls öffnen.

«Trojaner» sind Schadprogramme, die sich häufig unbemerkt auf einem Computer einnisten. In der Regel spähen sie Nutzerdaten aus, lesen Passwörter mit oder missbrauchen den Rechner als Spam-Mail-Versender.

Die aktuelle Variante des Online-Banking-Trojaners «ZeuS» ist neu. Updates von Virenschutzprogrammen, die auch vor dieser Trojaner-Version schützen, müssen erst noch entwickelt werden. Das BSI empfiehlt generell, Virenschutzprogramme stets zu aktualisieren.

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