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AktuellesHäkchen bei Facebook-Einladung richtig setzen
![]() Ein Häkchen macht den Unterschied: Wer über Facebook zu einer Party einlädt, sollte gut darauf achten, wen er dabei anspricht. (Bild: Facebook) am 20.06.2011 Berlin (dpa/tmn) - Facebook-Mitglieder müssen beim Anmelden einer Veranstaltung aufpassen, dass sie nicht versehentlich das gesamte Online-Netzwerk einladen - womöglich mit unabsehbaren Folgen. Damit ihre Einladung nicht öffentlich wird, müssen Nutzer ein voreingestelltes Häkchen entfernen. Es ist bei der Option «Jeder kann die Veranstaltung sehen und für sie zu-/absagen (öffentliche Veranstaltung)» zu finden. Wer eine rein private Veranstaltung anmelden will, muss dieses Häkchen entfernen. Per Mausklick auf die Schaltfläche «Gäste einladen» lässt sich danach auswählen, wer aus dem Freundeskreis eingeladen werden soll. Facebook-Partys mussten in den vergangenen Wochen wiederholt von der Polizei aufgelöst werden. Am Wochenende lief eine Straßenparty in Wuppertal mit 800 Teilnehmern aus dem Ruder, nachdem sich Fußball-Hooligans unter die Feiernden gemischt hatten. Mehr als 100 Beamte waren im Einsatz und nahmen 41 Personen vorübergehend in Gewahrsam. Ähnlich endete Anfang Juni die Party der Teenagerin Thessa aus Hamburg, die auf Facebook aus Versehen massenweise fremde Leute zu ihrem 16. Geburtstag eingeladen hatte. Rund 1600 Feiernde zogen vor ihr Elternhaus, es gab Schlägereien, demolierte Autos, Verletzte und Festnahmen. Um sich vor ungebetenen Gratulanten zu schützen, können Facebook-Nutzer auch festlegen, wer ihr Geburtsdatum überhaupt sehen kann. Hierfür wählen sie im Bereich «Konto» die «Privatsphäre-Einstellungen» und klicken auf den mit einem Bleistift-Symbol kenntlich gemachten Link «Benutzerdefinierte Einstellungen». Nun kann man angeben, dass der eigene Geburtstag nur für Freunde sichtbar sein soll. Ebenso ist es möglich, den Bereich der Sichtbarkeit auf einzelne Freunde einzugrenzen oder festzulegen, dass bestimmte Personen den Geburtstag nicht sehen dürfen. Dies sollte man dann auch gleich für alle weiteren Informationen überprüfen, etwa für Anschrift und E-Mail-Adresse. Anstatt nur einzelne Personen zuzulassen oder auszuschließen, ist es sinnvoll, die Kontakte in Listen zu organisieren. So kann man gleich ganze Gruppen von Personen, die nur entfernte Bekannte sind, von sensiblen Informationen fernhalten.
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