Rege Nutzung von Internet-Beschwerdestelle
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Über die Online-Beschwerdestelle können Nutzer Websites melden, die sie für problematisch halten. (Bild: www.internet-beschwerdestelle.de)
am 31.03.2011
Berlin (dpa) - Die Internet-Beschwerdestelle der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) wird von immer mehr Menschen genutzt. Im vergangenen Jahr seien 2389 Beschwerden eingegangen, teilte der Verein am Donnerstag (31.3.) mit.
«Im Jahr 2010 konnte die FSM mit ihrer Arbeit zeigen, dass das Instrument der Selbstregulierung im Jugendschutz ein Erfolgsmodell ist», sagte FSM-Vorstandsvorsitzende Gabriele Schmeichel. Beschwerden über Kinderpornografie seien 2010 im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent auf 29 Prozent leicht zurückgegangen. Über rechtsradikale Inhalte beschwerten sich mit fünf Prozent etwa gleich viele Nutzer als ein Jahr zuvor. Während sich rund 17 Prozent aller Beschwerden gegen Angebote aus Deutschland richten, liegt der Anteil von Inhalten aus den USA bei etwa 40 Prozent. In diesen Fällen arbeitet der FSM mit internationalen Anlaufstellen wie dem Verbund INHOPE zusammen.
Seit 1998 kann jeder Nutzer über die von dem eingetragenen Verein betriebene Anlaufstelle Websites melden, die er oder sie für anstößig oder problematisch für Kinder und Jugendliche hält. Mit jedem Jahr sei seither die Anzahl der Beschwerden gestiegen. Die FSM prüft bei jedem Fall individuell, ob ein Verstoß gegen die rechtlichen Vorschriften vorliegt. Je nach Sachlage werden die Fälle an die jeweiligen öffentlichen Stellen weitergeleitet. Insgesamt 16 000 Beschwerden sind seit 1998 eingegangen und bearbeitet worden.
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