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Tablets, Navis und Luxuskopfhörer: CeBIT-Neuheiten

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GoPal
An der zweiten Abfahrt raus: Medions neue Navi-Software GoPal Navigator 6.0 soll Kreisverkehre besonders realistisch abbilden. (Bild: Medion/dpa/tmn)

am 02.03.2011

Hannover (dpa/tmn) - Kopfhörer für Jazz-Freunde, Notebooks mit den neuen Intel-Prozessoren und ein Navi, das besser durch den Kreisverkehr lotst: Diese Neuheiten gibt es auf der CeBIT in Hannover (1. bis 5. März) zu sehen. Ein Überblick.

Navi mit neuer Kreisverkehr-Darstellung

Der Elektronikhersteller Medion stellt den GoPal Navigator 6.0 vor. Neu an der Software für Navigationsgeräte ist vor allem eine überarbeitete Darstellung für Kreisverkehre: Neben der gewohnten Karte gibt es den Kreisel jetzt auch in einer dreidimensionalen Ansicht, ähnlich wie beim Fahrspurassistenten. Außerdem erkennt das Programm, wenn Autofahrer zu schnell in die Kurve gehen oder länger keine Pause mehr gemacht haben. Geräte mit der neuen Software gibt es ab Ende April. Der Preis liegt je nach Modell bei 169 bis 299 Euro.

Luxuskopfhörer im Trompetendesign

Trompeten für die Ohren: Der amerikanische Zubehörhersteller Monster präsentiert neue In-Ear-Kopfhörer, die vor allem auf Jazz-Musik abgestimmt sind. Die Ohrstücke der nach dem bekannten Jazzmusiker benannten «Miles Davis Trumpet»-Hörer sind nach Art einer Trompete geformt und in Gold und Messing verziert. Im Preis von 320 Euro enthalten sind auch ein Kontrollkabel für das iPhone, ebenfalls im Trompetendesign, sowie eine digital überarbeitete Version des Miles Davis-Albums «Sketches of Spain».

Fernsteuerung für Windows-PCs

Windows Intune
An der zweiten Abfahrt raus: Medions neue Navi-Software GoPal Navigator 6.0 soll Kreisverkehre besonders realistisch abbilden. (Bild: Medion/dpa/tmn)

Microsoft präsentiert eine Fernsteuerung für PCs mit Windows-Betriebssystem. Mit dem auf Cloud Computing basierenden «Windows Intune» sollen Nutzer ihren PC von nahezu jedem anderen Rechner aus verwalten können - möglich ist unter anderem das Aufspielen von Updates, eine Überwachung des Rechners und die Änderung von Sicherheitseinstellungen. Das Programm kostet 11 Euro und soll vom 23. März an auf der Microsoft-Webseite zum Download bereitstehen.

Überarbeitetes Archos-Tablet

Archos bringt seinen Tablet-Computer in einer überarbeiteten Version auf dem Markt. Mit der Hilfe eines neuen Prozessors soll der Archos 7 V2 jetzt hochauflösende Videos ruckelfrei wiedergegeben werden können. Beim Betriebssystem setzt Archos auf Android 2.1 (Eclair). Das Gerät ist vor allem für den Heimgebrauch gedacht, eine Internetverbindung ist nur über WLAN möglich. Der 7 Zoll große Touchscreen zeigt eine maximale Auflösung von 800 mal 480 Pixeln. Laut Hersteller ist das Gerät für 149 Euro bereits im Handel.

Powerline-Adapter schafft 500 Megabit

Die Firma TP-Link hat einen Powerline-Adapter mit einer theoretischen Spitzengeschwindigkeit von 500 Megabit pro Sekunde (MBit/s) entwickelt. Powerline-Adapter nutzen das Stromnetz in Haus oder Wohnung zur Datenübertragung - üblich sind dabei bisher Geschwindigkeiten von 200 MBit/s. Nach Herstellerangaben soll der TL-PA511 zu langsameren Modellen und gängigen Standards wie Homeplug AV kompatibel sein. Erscheinungsdatum und Preis stehen bisher noch nicht fest.

Notebooks mit neuen Intel-Prozessoren

Medion zeigt zwei Notebooks, die mit Intels neuen Prozessoren ausgerüstet sind. Prozessor und Grafikbeschleuniger sitzen in den Akoya-Modellen E6221 und P6631 auf einem Chip. Beim E6221 ist der Prozessor ein i3-2310 mit 2,1 Gigahertz, dazu gibt es eine 640 Gigabyte große Festplatte und 4 Gigabyte Arbeitsspeicher - alles zusammen für 629 Euro. Der mit 859 Euro etwas teurere P6631 hat einen i5-2540M mit 2,9 Gigahertz, 750 Gigabyte Festplattenplatz und zusätzlich eine Nvidia Geforce GT450M als eigene Grafikkarte. Beide Geräte besitzen einen 15,6 Zoll großen Bildschirm und sollen spätestens im Mai in den Handel kommen.

Neuer Kühler für Computerbastler

Neuer Prozessorkühler für Computerbastler: Das Modell Frio OCK der Firma Thermaltake ist jetzt in Hannover zu sehen. Er verfügt über zwei 130 Millimeter breite Lüfter und insgesamt sechs Heatpipes aus Kupfer. Damit soll er nach Herstellerangaben Prozessoren mit einer Verlustleistung von bis zu 240 Watt kühlen können. Die Geräuschentwicklung soll nicht über 48 Dezibel liegen. Wem das zu laut ist, der kann die Drehzahl auch manuell regulieren: 1200 und 2100 Umdrehungen pro Minute sind möglich. Wann das Gerät in die Läden kommt, ist aber noch unklar.

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