IT-News World - tägliche PC-, Internet- und IT-NewsIT-News World:   Home | Hier werben | Impressum |
 

 
 

Anzeige 
 
Startseite Aktuelles Berichte Tipps Spiele Surftipp Netzwelt News-Archiv
 
 
IT-News World » Berichte » Das Navi ist schon drin: Gratis-Lotsen fürs Handy

Berichte

Das Navi ist schon drin: Gratis-Lotsen fürs Handy

Bewertung:
Das Navi ist schon drin: Gratis-Lotsen fürs Handy IT-News-World.de 0 5 2
Smartphone als Navi
Smartphones mit GPS-Empfänger können mit entsprechender Software auch als Navigationsgerät genutzt werden. (Bild: Warnecke/dpa/tmn)

am 04.11.2010 | Von Christof Kerkmann, dpa

Berlin (dpa/tmn) - Dank GPS-Empfänger und großem Bildschirm taugen Smartphones als Navigationsgeräte. Für alle wichtigen Plattformen gibt es inzwischen kostenlose Lotsen. Die Qualität der Programme variiert aber stark.

Moderne Handys sind Internet-Surfbretter, Kamera, Spielekonsole und MP3-Player in einem. Dank GPS-Empfänger werden sie auch noch zum kostenlosen Navigationsgerät. Für jede Plattform gibt es mittlerweile Gratislösungen. Gelegentliche Landpartien lassen sich mit der Software allemal bestreiten. Vielfahrer sollten sich darauf aber nicht unbedingt verlassen.

Lotsen-Software fürs Handy war immer schon billiger als ein externes Navigationsgerät. Doch so richtig wirbelte erst Google Ende 2009 den Markt durcheinander: Der Internet-Riese kündigte eine kostenlose Navigations-Lösung für Smartphones an, die mit seinem Betriebssystem Android laufen. Fast zeitgleich brachten Startups wie Skobbler günstige Apps heraus.

Der Wettbewerb zeigt Wirkung. «Fahrzeug-Navigation wird bei Smartphones mehr und mehr zu einem Standard-Feature», sagt Achim Barczok vom Magazin «c't». Die Qualität der Programme variiert allerdings stark. «Die Grundqualität ist zwar bei allen Lösungen relativ gut, aber wenn ich auf das Navi angewiesen bin, sollte ich auch ein paar Euro investieren», rät Oliver Stauch vom Magazin «Connect».

Nüvifone
Smartphones mit GPS-Empfänger können mit entsprechender Software auch als Navigationsgerät genutzt werden. (Bild: Warnecke/dpa/tmn)

Zu den noch nicht ganz ausgereiften Lösungen zählt die Software von Google, die auf Android-Geräten läuft. Die Karten-Daten sind nicht auf dem Gerät gespeichert, sondern werden während der Fahrt über das Handy-Netz heruntergeladen. Ohne Flatrate fürs mobile Netz läuft also nichts. Im Ausland dürfte das Roaming teuer werden.

iPhone-und Android-Nutzer, die bei der Telekom unter Vertrag sind, bekommen kostenlos eine abgespeckte Version der Navigon-Software, die «Select Telekom Edition». Ein Vorteil: Alle Karten werden auf dem Gerät gespeichert. Eine solche Lösung erfordert keine permanente Internet-Verbindung.

Auf beiden Plattformen - iPhone und Android - läuft auch die Software von Skobbler. Sie greift auf Karten des Projektes Open Street Map zu, die ehrenamtliche Mitarbeiter zusammenstellen. Auch der Netzbetreiber O2 schenkt seinen Kunden Navi-Software. «Das gilt für alle GPS-fähigen Handys», sagt Sprecher Albert Fetsch. Der «Telmap O2 Navigator» ruft die Informationen über Mobilfunk ab. Die Karten für Deutschland, Österreich und die Schweiz sind kostenlos.

Nokia rüstet zahlreiche Smartphones mit der «Ovi Maps Navigation» aus. Mit mehr als 70 Ländern ist das Kartenpaket deutlich üppiger als bei den meisten Konkurrenten. Zudem ist für viele Großstädte in Europa gleich ein digitaler Reiseführer an Bord.

Ein Sonderfall war das Nüvifone: Es handelt sich um ein Navi, das auch ein volles Smartphone ist. Bei der Ankündigung Anfang 2008 war das eine Sensation. Die Hersteller Asus und Garmin verschoben den Start aber mehrfach, und die Konkurrenz stand in dieser Zeit auch nicht still. Inzwischen ist das Gerät nichts Besonderes mehr.

Bildergalerie
Smartphone als NaviNüvifoneSoftware SkobblerOvi Maps von Nokia

Infos

Halterung kostet meist extra Mit der Navigations-Software allein ist es nicht getan: Damit das Handy während der Fahrt nicht übers Armaturenbrett fliegt, ist eine Halterung für die Scheibe wichtig. Nokia liefert diverse Modelle bereits mit aus, beim Navi-Handy Nüvifone ist das ohnehin Standard. Bei anderen Geräten müssen Nutzer das Zubehör nachrüsten. Pakete mit Halterung und Ladekabel für den Zigarettenanzünder gibt es ab rund 15 Euro. Wer gleich auch eine Freisprechanlage will, muss allerdings deutlich mehr investieren.
IT-News als RSS-Feed lesen

« vorheriger Artikel
BGH stärkt Rechte von Internet-Kunden
nächster Artikel »
Holographie-Technik: 3D-Bilder in Echtzeit möglich

Weitere News aus Berichte

Das neue Radio - Was es bei DAB+ zu beachten gibt

24.05.2012 | Von Samuel Acker, dpa | Berlin/München (dpa/tmn) - DAB+ trägt es schon im Namen: Das neue digitale Radio soll ein Plus zum bisherigen Hörfunk bieten - in Form von Bildern, Nachrichten und Infos zu Musiktiteln oder Sendungen. Doch nicht jedes DAB-Radiogerät ist dafür gerüstet.  .  Weiter lesen ...

Kryptische Kürzel - Gerätebezeichnungen sorgen für Verwirrung

23.05.2012 | Von Tobias Hanraths, dpa | Starnberg/Berlin (dpa/tmn) - Wer ein technisches Gerät anschaffen möchte, verliert oft zuerst die Übersicht - und dann die Nerven. Denn viele Hersteller geben ihren Produkten ellenlange und unverständliche Bezeichnungen. So lassen sich die kryptischen Kürzel entziffern:  .  Weiter lesen ...

Apps und Tools für USB-Sticks: Der Mini-PC in der Hosentasche

22.05.2012 | Von Thomas Joos, dpa | Korschenbroich (dpa/tmn) - USB-Sticks sind Alltag. Doch die kleinen Wegbegleiter können nicht nur Fotos, Dokumente und Videos speichern. Wer transportable Programme, sogenannte Portable Apps auf ihnen ablegt, hat seinen Mini-PC immer dabei.  .  Weiter lesen ...

Befehle vom Telefon: Fernsteuerungs-Apps für TV & Co.

18.05.2012 | Von Tobias Hanraths, dpa | Stuttgart (dpa/tmn) - Unterwegs den Router anschalten, aus der Ferne auf die Musiksammlung zugreifen und den Fernseher vom Nebenraum aus steuern: Remote-Apps machen es möglich. Allerdings kochen viele Hersteller ihr eigenes Süppchen, Universallösungen gibt es kaum.  .  Weiter lesen ...

Sprachen pauken für den Urlaub - Neue Apps und Lernprogramme

16.05.2012 | Von Cordula Dernbach, dpa | Berlin (dpa/tmn) - «Hallo», «Tschüss», «Bitte» und «Danke»: Wer im Urlaub mehr als nur diese Sprachfetzen beherrschen will, kann fremde Begriffe und Vokabeln mit elektronischen Helfern lernen. Unter den neuen Programmen gibt es auch Angebote für Kinder.  .  Weiter lesen ...

Weitere News aus dem Bereich Berichte »

 

Die neuen PC-Spiele im Mai / Bis die Fetzen fliegen: Bei «Split/Second» gewinnt, wer seine Gegner nicht nur überholt, sondern sie gleich komplett von der Strecke pustet. (Bild: Disney Interactive/dpa/tmn)
 
     
 

Anzeige