Tageslicht-Farben für Fotos nutzen
Tageslicht-Farben für Fotos nutzen
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am 30.09.2010
Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Frühmorgens rot, am Nachmittag gleißend hell und abends angenehm orange bis rötlich: Das Tageslicht hat viele verschiedene Farben. Fotografen, die diese Vielfalt nutzen und richtig einsetzen, werden mit stimmungsvolleren Bildern belohnt.
Morgens und am Abend, wenn die Sonne tief steht, lassen sich Landschaften ideal fotografieren - auch mit Automatikprogramm. Dann bilden sich längere Schatten, Strukturen von Berg und Tal treten viel deutlicher hervor als in der hoch stehenden Mittagssonne. Auch sind die weicheren Schatten bei tiefer stehender Sonne angenehmer als hart abgegrenzte Schatten zur Mittagszeit. Darauf weist der Photoindustrie-Verband in Frankfurt hin.
Auch für Porträts eignet sich das weiche Licht einer tief stehenden Sonne viel besser als das der prallen Sonne. Denn die Schatten unter der Nase und in den Augenhöhlen lassen sich am Mittag nur mit einem starken Blitz oder Reflektoren beseitigen. Wer dennoch ein Porträt zur Mittagszeit anfertigen möchte, stellt sein Model am besten schräg vor die Sonne, damit es nicht die Augen zusammenkneift, und setzt einen Aufhellblitz ein. Eine Gegenlichtblende hilft, beim Fotografieren gegen die Sonne störende Lichtreflexe zu minimieren.
Der veränderten Farbtemperatur des Lichts bei einer tiefstehenden Sonne, die beispielsweise abends für unnatürlich rote Gesichter sorgt, kann der Fotograf ebenfalls mit dem Aufhellblitz entgegenwirken. Alternativ lässt sich auch die Farbtemperatur an der Kamera ändern. Wer sich unsicher ist, fotografiert im RAW-Format (Rohdaten) und wählt die richtige Temperatur in Ruhe zu Hause am Rechner.
Auch Regen sorgt für weiches Licht. Aufnahmen bei Schauern, kurz davor oder danach bekommen eine pastellfarbene und geheimnisvolle Stimmung. Voraussetzung ist allerdings, dass die Kamera durch ein dichtes Unterwassergehäuse geschützt ist oder zumindest im Trockenen steht.
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