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IT-News World » Tipps » Ruhige Hand und Weißabgleich: Fotografieren im Museum

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Ruhige Hand und Weißabgleich: Fotografieren im Museum

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Ruhige Hand und Weißabgleich: Fotografieren im Museum IT-News-World.de 5 5

am 16.09.2010

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Museen sind ein Dorado für Hobbyfotografen. Oft findet der Fotograf dort interessante, aber schwierige Lichtverhältnisse vor. Da Punktstrahler eine andere Lichtfarbe als das Umgebungslicht haben, muss man sich für eine Farbe entscheiden.

Viele Digitalkameras bieten die Möglichkeit, den Weißabgleich manuell einzustellen oder ein Programm zu wählen. Darauf weist der Photoindustrie-Verband hin. Bei normalen Strahlern liefert die Einstellung für Glühlampen oder Halogenlicht meist brauchbare Ergebnisse. Wer auf Film fotografiert, kommt dagegen um einen Kunstlichtfilm oder Farbkorrekturfilter nicht herum. Negativfilme bieten die Möglichkeit, gewisse Korrekturen beim Erstellen der Abzüge noch nachträglich vorzunehmen.

Blitzlicht ist in den meisten Museen ebenso verboten wie Stative. Der Fotograf braucht also eine ruhige Hand und technische Hilfsmittel. Ein besonders lichtstarkes Objektiv hat kürzere Verschlusszeiten und ermöglicht es, problemlos aus der Hand zu fotografieren. Außerdem sollte bei Digitalkameras eine hohe Empfindlichkeit gewählt werden. Ein Bildstabilisator im Objektiv oder in der Kamera helfen, auch mit längeren Verschlusszeiten verwacklungsfreie Bilder herzustellen.

Eine große Herausforderung ist Vitrinenglas. Zwar wird in Museen meist hochwertiges entspiegeltes Glas eingesetzt, dennoch können sich darin Fenster, entfernte Lichtquellen oder der Fotograf selbst spiegeln. Mit einem Polarisationsfilter lassen sich zwar Reflexionen beseitigen, allerdings schluckt ein solcher Filter bis zu zwei Blendenstufen Licht. Daher empfiehlt es sich grundsätzlich, ein wenig um Vitrinen herumzulaufen, um so einen Standpunkt mit möglichst wenigen Spiegelungen zu finden.

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