Videoportale nachlässig beim Jugendschutz
Videoportale nachlässig beim Jugendschutz
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Die Tester bemängeln unter anderem, dass bei einer Registrierung meist nicht geprüft werde, ob der Nutzer tatsächlich volljährig ist. (Bild: Schierenbeck/dpa/tmn)
am 14.09.2010
Hamburg (dpa/tmn) - Einige Videoportale nehmen es mit dem Jugendschutz nicht so genau. Das hat das Bewertungsportal «getestet.de» bei einer Untersuchung von sechs Angeboten herausgefunden.
Meist gebe es keine wirksamen Schutzmechanismen, die Kindern und Heranwachsenden den Zugang zu jugendgefährdenden Inhalte verwehren. Bei einer erforderlichen Registrierung für bestimmte Inhalte werde zum einen nicht kontrolliert, ob der Nutzer tatsächlich volljährig ist. Zum anderen könnten vorhandene Familienfilter mit einem Mausklick deaktiviert werden.
Auf Anfragen von Nutzern reagieren die Videoportale in der Regel gar nicht, so ein weiteres Testergebnis. Einzig der französische Anbieter Dailymotion beantwortete eine Anfrage. Neben Dailymotion waren die Portale Youtube, Myvideo, Clipfish, Veoh und Sevenload unter die Lupe genommen worden.
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