Extra-Intelligenz für den schlauen Stift Smartpen
Extra-Intelligenz für den schlauen Stift Smartpen
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Für den Multimedia-Stift Smartpen bietet der Hersteller Livescribe jetzt auch Apps an. Damit wird das Schreibgerät beispielsweise zum Lexikon. (Bild: Livescribe/dpa/tmn)
am 03.09.2010
Berlin (dpa/tmn) - Der Smartpen ist ein Stift, der Geschriebenes und Gesprochenes digital mitschneidet. In einem Onlineladen können Nutzer in Deutschland jetzt Zusatzsoftware für das Gerät herunterladen.
Unter den derzeit 60 Applikationen seien Lexika, Reisehelfer und Spiele, erklärte das US-Unternehmen von Livescribe auf der Elektronikmesse IFA (3. bis 8. September) in Berlin. Das Lexikon übersetzt zum Beispiel auf dem Papier notierte Ausdrücke und Redewendungen in andere Sprachen, liest die Begriffe vor und zeigt die Schreibweise im Gerätedisplay an. Für Unterhaltung sollen Spiele wie «Galgenmännchen» und eine Piano-Simulation sorgen.
Der Smartpen hat eine normale Kugelschreiber-Spitze, neben der eine kleine Kamera installiert ist. Diese zeichnet auf, was Nutzer auf einem speziellen Papier schreiben. Ein Mikrofon schneidet mit, was gesprochen wird. Die Aufzeichnungen sind mit dem Geschriebenen verknüpft. Wenn zum Beispiel ein Student hören will, was der Professor zu einem bestimmten Thema gesagt hat, kann er die Wiedergabe über seine Mitschrift aktivieren. Außerdem lassen sich Notizen und Mitschnitte auf den PC übertragen.
Für die günstigste Gerätevariante mit zwei Gigabyte internem Speicher empfiehlt Livescribe einen Verkaufspreis von 150 Euro. Vier Blöcke kosten rund 20 Euro. Das teuerste Paket mit einem Acht-Gigabyte-Gerät und Transkriptions-Software kostet 250 Euro.
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