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AktuellesGoogle erläutert Widerspruchsverfahren für Street View
![]() Ein Widerspruch gegen die detaillierte Abbildung von Gebäuden soll auch nach Ablauf der Frist möglich sein, erklärte Google. (Bild: Google Street View/dpa) am 12.08.2010 Berlin (dpa) - Nach massiver Kritik von Datenschützern und Politikern an der angekündigten Einführung des Internet-Kartendienstes Street View hat Google sein Widerspruchsverfahren detailliert erläutert. Das Unternehmen betonte am Mittwoch (11. August), dass der «Antrag auf Unkenntlichmachung von Häusern/Wohnungen» auch nach dem Start des Dienstes dauerhaft gestellt werden könne. Das für die nächste Woche angekündigte Online-Formular für einen Widerspruch werde für die 20 zuerst in Street View aufgenommenen Städte «für einen begrenzten Zeitraum bis Mitternacht (23.59 Uhr) am 14. September verfügbar» sein, erklärte Google. Bei einem Widerspruch per Brief ende die Frist mit Poststempel vom 21. September. Melden sich Bürger innerhalb dieser Fristen, will Google die betreffenden Gebäude noch vor Einführung des Dienstes unkenntlich machen. Ein Widerspruch könne aber auch jederzeit nach Veröffentlichung der Aufnahmen gestellt werden. Wer Widerspruch einlegt, bekommt von Google einen Verifizierungscode zugeschickt. So soll überprüft werden, ob der Widerspruch auch ein berechtigtes Anliegen ist. Danach will Google das entsprechende Gebäude unkenntlich machen. Dafür wird eine «Blurring»-Technik eingesetzt, die das Gebäude dann nur schemenhaft zeigt. Das Bundesverbraucherschutzministerium erklärte, es werde genau prüfen, ob Google Street View erst nach der Bearbeitung der fristgerecht eingegangenen Beschwerden starte. Das Ministerium und auch der Deutsche Mieterbund stellten ein Formschreiben für einen schriftlichen Widerspruch bei Google bereit. InfosStreet View-Aufnahmen: «Letzte Zoom-Ebene» Berlin (dpa) - Street View soll einen Blick auf ganze Straßenzüge erlauben. Die Funktion ergänzt den Kartendienst Google Maps. Die Panorama-Aufnahmen für Street View sind sehr detailliert - Google spricht von der «letzten Zoom-Ebene». Für die Fotos ließ Google Autos mit Spezialkameras die Straßen abfahren. Die Geräte waren auf einem Stativ in 2,50 Meter Höhe installiert. Die einzelnen Bilder fügte das Unternehmen anschließend zu einem Panorama zusammen. Google Street View soll in Deutschland bis Jahresende für diese Städte eingeführt werden: Berlin, Bielefeld, Bochum, Bonn, Bremen, Dortmund, Dresden, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg, Stuttgart und Wuppertal.Links
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