Gefährlich statt nützlich: Portal warnt vor Produkten
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Ohrenbetäubend: Diese in Slowenien produzierte Spielzeugpistole stellt eine Gefahr dar, weil sie erheblich lauter knallt als erlaubt. (Bild: ec.europa.eu/dpa/tmn)
am 11.08.2010
Berlin (dpa/tmn) - Eine Plastikpuppe mit scharfen Kanten, Raumduft-Stäbchen, die krebserregendes Benzol enthalten, oder Reflektorstreifen für Fahrradfahrer, die gar kein Licht zurückwerfen. Solche Produkte braucht kein Mensch - und jeder sollte vor ihnen gewarnt werden.
Diese Aufgabe übernimmt die Europäische Union mit einem Internetportal für Konsumenten. Die Seite ist Teil des Rapid Exchange of Information Systems (RAPEX), ein Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz. Dort wird jeden Freitag eine neue Liste mit gefährlichen oder mutmaßlich gefährlichen Gütern veröffentlicht.
Das kann prinzipiell jede Art von Produkt sein, das gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe oder technische Mängel hat - nur Lebensmittel und Medikamente werden in dem System nicht berücksichtigt. Wer einen bestimmten Artikel in Verdacht hat, kann die Volltext-Suchfunktion der Seite nutzen, die das RAPEX-Archiv bis 2005 zurück durchforstet. Kleiner Schönheitsfehler: Die Seite ist nur in englischer Sprache verfügbar.
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