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AktuellesKostenpflichtige Hotlines: Warteschleife meiden
![]() Wer über eine Hotline Hilfe sucht, sollte nicht in der Warteschleife hängenbleiben. Das wird teuer. (Bild: Wentker/dpa/tmn) am 09.08.2010 Berlin (dpa/tmn) - Verbraucher sollten kostenpflichtige 0180- oder 0900-Nummern meiden und nach Alternativen zur Kontaktaufnahme suchen. Das empfiehlt Lina Ehrig vom Verbraucherzentrale Bundesverband in Berlin. «Wir raten Verbrauchern grundsätzlich zu schauen, ob es alternative Kontaktmöglichkeiten, zum Beispiel per E-Mail gibt, und diese zu nutzen», sagte die Expertin. Einige Servicestellen ließen sich auch über eine normale Rufnummer mit Ortsvorwahl erreichen. Dies sei in jedem Fall der kostengünstigere Weg und sollte dann auch genutzt werden. Eine Preisansagepflicht am Telefon gibt es für 0180-Nummern nicht, deshalb sollten Verbraucher genau ins Kleingedruckte schauen. Die Unternehmen sind verpflichtet, die Minutenpreise schriftlich anzugeben. «Und der Verbraucher sollte immer probieren, aus dem Festnetz anzurufen.» Telefonate aus dem Mobilfunknetz seien deutlich teurer, erklärt Ehrig. Wenn es keine Alternative zur teuren Servicenummer gibt, sollten Stoßzeiten vermieden werden, um die Wartezeit so kurz wie möglich zu halten. Wer bereits zwei oder drei Minuten in der Warteschleife hängt, legt besser auf und ruft später erneut an, rät Ehrig. Ein Recht auf Rückruf gibt es nicht. «Bei Gewährleistungsfällen kann ich die Kosten allerdings vom Anbieter zurückfordern. Die meisten Kunden scheuen aber den großen Aufwand», stellt die Verbraucherschützerin fest. Hintergrund ist die Forderung von Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) und Verbraucherschützern nach einem Ende der teuren Warteschleifen. Der Service soll weiter etwas kosten. Dafür müsste das Telekommunikationsgesetz geändert werden. Der Entwurf ist noch in Arbeit. InfosSo teuer sind Service-Hotlines 0800-Nummern: S 0180-Nummern: Se 0900-Nummern: D 0137-Nummern: DLinks
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