Test offenbart Schwächen bei HD-Webcams
Test offenbart Schwächen bei HD-Webcams
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am 30.07.2010
Berlin (dpa/tmn) - Die Bildqualität von Webcams ist meist deutlich schlechter als die von Digital- oder Videokameras. Dies gilt auch für Webcams, die HD-Qualität, also hochauflösende Bilder versprechen, wie ein Test der Zeitschrift «Computerbild» ergab.
HD-Webcams versprechen eine besonders hohe Auflösung von mindestens 1280 mal 720 Pixel - gegenüber herkömmlichen Webcams mit zumeist 640 mal 480 Pixel. Bei der höchsten Auflösung sei es aber nicht immer möglich gewesen, ruckelfreie Bewegtbilder aufzunehmen, kritisierten die Tester. Beanstandet wurden auch unscharfe Aufnahmen mit Farbstich. Die Tonqualität ermöglicht das Telefonieren im Internet, wird von den Testern aber als «vergleichsweise bescheiden» bezeichnet.
Testsieger wurde das Gerät Philips SPZ6500 zum Preis von 90 Euro. Diesem Modell bescheinigten die Tester hohe Detailtreue und gute Farbgenauigkeit. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis stellte die Zeitschrift bei der Conceptronic Flexcam 2.0 Megapixel fest, die für 23,50 Euro verkauft wird. Untersucht wurden zwölf Modelle zu Preisen zwischen 23 und 100 Euro. Schwächen stellten die Tester vor allem bei den Geräten der unteren Preisklassen fest.
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