Test: Blu-ray-Disc zur Datensicherung ungeeignet
Test: Blu-ray-Disc zur Datensicherung ungeeignet
IT-News-World.de
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am 29.07.2010
Berlin (dpa/tmn) - Mit fünfmal so viel Speicherplatz wie eine DVD gilt Blu-ray als Speichermedium der Zukunft - allerdings noch nicht für Archivzwecke. Um wichtige Daten dauerhaft zu speichern, sind die 25 Gigabyte fassenden Medien einfach noch nicht zuverlässig genug.
Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in einem Test von 15 DVD-R-Rohlingen und 11 Blu-ray-Discs (BD). Die Schreibqualität bei den BD-Medien lasse oft zu wünschen übrig, manche Medien seien nach dem Brennen nicht auf allen Playern abspielbar gewesen.
In akzeptabler Qualität speicherten nur die BD-Rohlinge von Panasonic, Sony und TDK. Zu mehr als der Note «Befriedigend» reichte es aber auch für die Scheiben dieser Hersteller nicht. Um trotzdem das bestmögliche Brennergebnis zu erzielen, wird der Rohling am besten mit reduzierter Geschwindigkeit beschrieben, rät die Stiftung in ihrer Zeitschrift «test». Das reduziert die Fehlerrate. Außerdem sollte die Firmware des Brenners immer auf dem neuesten Stand sein. Keine BD-Scheibe erreicht im Schreibtest aber die Note «Gut», was für die Warentester die Mindestanforderung für ein sicheres Datenarchiv wäre.
Deutlich ausgereifter präsentierten sich die DVDs im Test. Von 15 Scheiben erreichten 8 eine gute bis sehr gute Schreibqualität, mit der Gesamtnote «Gut» belegten die DVD-Rs von Verbatim, Emtec, Imation, Intenso, Maxell, Panasonic und Philips die vordersten Plätze. Damit DVDs auch nach mehreren Jahrzehnten noch lesbar sind, müssen sie unbedingt im Dunkeln gelagert werden. BD-Scheiben reagieren weniger empfindlich gegenüber Licht, vertragen aber Wärme nicht so gut.
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