Blumen aus der «Wurmperspektive» ablichten
Blumen aus der «Wurmperspektive» ablichten
IT-News-World.de
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am 15.07.2010
Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Hobbyfotografen nehmen Blumenbilder meist von schräg vorne auf. Um Flora-Motive abwechslungsreicher zu gestalten, sollten sie aber auch einmal in der «Wurmperspektive» auf den Auslöser drücken, rät der Photoindustrie-Verband.
Stehen die Blumen in einem erhöhten Beet oder in einem Kübel, muss sich der Fotograf für die besondere Untersicht nicht tief bücken. Wachsen die Motive ganz am Boden, kann er auf technische Hilfsmittel zurückgreifen. Besitzer einer Mittelformatkamera können zum Beispiel einen Lichtschachtsucher auf den Apparat setzen, der es erlaubt, bequem von oben in die Kamera zu schauen.
Für Kleinbild- und digitale Spiegelreflexkameras werden drehbare Winkelsucher angeboten, in die sowohl von oben als auch von der Seite geschaut werden kann. Mit beiden Sucheraufsätzen hat der Fotograf die Möglichkeit, die Kamera ganz am Boden zu platzieren und trotzdem bequem in den Sucher zu schauen. Auch beim Kauf kann bereits darauf geachtet werden, dass die Kompakt-, Bridge- oder Spiegelreflexkamera ein schwenkbares Display besitzt. Um die Kamera standsicher am Boden zu platzieren, können außerdem sehr niedrige Stative hilfreich sein, deren Beine sich im 90-Grad-Winkel abspreizen lassen und deren mittlerer Standfuß abgeschraubt werden kann.
Damit von unten fotografierte Blüten nicht zu einem allzu dunklen Hauptmotiv vor hellem Himmel werden, kann der Fotograf mit einem sogenannten spiegelnden Aufheller die Blüte von unten beleuchten. Wer feine Blüten frontal vor der Sonne in den Sucher nimmt, erhält als Motiv ihre Blätter in leuchtenden Farben im Gegenlicht. Für optimal ausgeleuchtete Aufnahmen sollte auch bei der Blumenfotografie ein Blitz zum Einsatz kommen. Belichtungsreihen sind ratsam, da auf dem Kameradisplay oftmals nicht beurteilt werden kann, ob die Aufnahmen optimal ausgeleuchtet sind und die Blüten richtig zur Geltung kommen.
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