IT-News World - tägliche PC-, Internet- und IT-NewsIT-News World:   Home | Hier werben | Impressum |
 

 
 

Anzeige 
 
Startseite Aktuelles Berichte Tipps Spiele Surftipp Netzwelt News-Archiv
 
 
IT-News World » Berichte » Auch Internetanbieter bieten Fernsehen in HD an

Berichte

Auch Internetanbieter bieten Fernsehen in HD an

Bewertung:
Auch Internetanbieter bieten Fernsehen in HD an IT-News-World.de 0 5 2
HDTV via DSL
HDTV mit Zusatznutzen: Alice bringt mit dem hochauflösenden Fernsehen auch Online-Inhalte aufs TV-Gerät. (Bild: Hansenet/dpa/tmn)

am 08.04.2010 | Von Sven Appel, dpa

Hamburg (dpa/tmn) - Hochauflösend muss es schon sein - sonst ist das Fernsehbild entspricht die Qualität des Bildes auf dem neuen Flachbildfernseher nicht den Möglichkeiten des teuren Geräts.

Aber wie lässt sich HDTV empfangen, wenn keine Sat-Schüssel montiert werden darf und auch ein Kabel-TV-Anschluss fehlt? Mit etwas Glück ist der DSL-Anschluss so schnell, dass die hochauflösenden Bilder online ins Haus kommen.

Über die Datenleitung werden Bewegtbilder in High Definition (HD) derzeit von der Deutschen Telekom und von Hansenets Marke Alice geliefert. Nutzer des «Entertain»-Pakets der Telekom bekommen laut Sprecher Malte Reinhardt rund 70 Kanäle, aber nicht alle in HD. Und nicht jeder kann überhaupt Hochauflösendes empfangen.

Denn Telekom-Kunden brauchen für HD einen VDSL-Anschluss mit einer Transferrate von mindestens 25 Megabit pro Sekunde (MBit/s). Alice TV läuft in HD, wenn der Anschluss mindestens 10 MBit/s umsetzt. Bei den meisten Kunden seien die Anschlüsse schnell genug, so Florian Knust, bei Hansenet für Alice TV verantwortlich.

IPTV, TV via Web, sei vor allem in HD noch nicht flächendeckend zu haben, sagt Christoph de Leuw von der Zeitschrift «Audio Video Foto Bild». Für IPTV mit Standardauflösung brauchen Telekom-Kunden 16 MBit/s, die von Alice 6 MBit/s. Eine Settop-Box, die der Anbieter liefert, muss das Signal umsetzen. Der Mediareceiver - so heißt sie bei der Telekom - lässt sich auch als Digital-Videorekorder nutzen. Alice-Kunden haben die Wahl zwischen einem kostenlosen Receiver ohne Aufnahmefunktion und einem Rekorder für monatlich 8,90 Euro.

Bei der Telekom kostet das Entertein-Paket mindestens 44,95 Euro pro Monat, der Empfang von HDTV beziehungsweise der VDSL-Anschluss weitere 10. Dafür gibt es neben den HD-Sendern von ARD, ZDF und Arte etwa Anixe HD und den Musikkanal MTV N HD. Außerdem bietet die Telekom mit der Option «Liga total!» alle Fußballbundesliga-Spiele an. In HD kostet das allerdings weitere knapp 20 Euro pro Monat.

Das T-Com-Angebot ist laut de Leuw eher etwas zu teuer, geht es nur ums normale Programm. Für Fußballfans kann sich der Aufpreis aber lohnen. Denn der Bezahlsender Sky nimmt für die Bundesliga in HD mindestens 42,90 Euro monatlich - und zeigt dabei nicht alle Partien hochauflösend. Bei «Liga total! laufen sämtliche Spiele in HD. Dabei gilt: Der Vergleich geht nur auf, wenn man ohnehin Telekom-Kunde ist.

Hansenet verlangt für IPTV von den Kunden 4,90 Euro Aufschlag pro Monat. Der HD-Empfang von ARD, ZDF und Arte kostet laut Knust nicht extra. Weitere HD-Inhalte bieten Alice ebenso wie die Telekom in ihren Online-Videotheken an. Allerdings haben die Titel in der Regel nicht die hohe Auflösung von Filmen auf Blu-ray-Disc. «Die Auflösung ist aber mit HDTV zu vergleichen», sagt Christoph de Leuw.

«Audio Video Foto Bild» hat die Bildqualität der von Telekom und Sky via Satellit gesendeten HD-Inhalte anhand von Bundesliga-Spielen verglichen. Alice war zum Zeitpunkt dieses Tests in Sachen HDTV noch nicht dabei. Dabei haben sich laut de Leuw keine gravierenden Unterschiede ergeben.

Hansenet ist vor allem ein Internetanbieter - kein Wunder, dass das Unternehmen den Trend verfolgt, das Internet auf den Fernseher zu bringen. Über eine Nutzeroberfläche, bereitgestellt mit Hilfe der Settop-Box, können Kunden Online-basierte Dienste abrufen - eine Zusammenfassung der Tagesschau etwa. Mit dem Mediareceiver der Telekom können Nutzer etwa auch E-Mails abrufen.

IT-News als RSS-Feed lesen

« vorheriger Artikel
Doppel-Flatrate für Telefon und Internet ab 20 Euro
nächster Artikel »
Löst das iPad das PC-Zeitalter ab? Ein Praxistest

Weitere News aus Berichte

Das neue Radio - Was es bei DAB+ zu beachten gibt

24.05.2012 | Von Samuel Acker, dpa | Berlin/München (dpa/tmn) - DAB+ trägt es schon im Namen: Das neue digitale Radio soll ein Plus zum bisherigen Hörfunk bieten - in Form von Bildern, Nachrichten und Infos zu Musiktiteln oder Sendungen. Doch nicht jedes DAB-Radiogerät ist dafür gerüstet.  .  Weiter lesen ...

Kryptische Kürzel - Gerätebezeichnungen sorgen für Verwirrung

23.05.2012 | Von Tobias Hanraths, dpa | Starnberg/Berlin (dpa/tmn) - Wer ein technisches Gerät anschaffen möchte, verliert oft zuerst die Übersicht - und dann die Nerven. Denn viele Hersteller geben ihren Produkten ellenlange und unverständliche Bezeichnungen. So lassen sich die kryptischen Kürzel entziffern:  .  Weiter lesen ...

Apps und Tools für USB-Sticks: Der Mini-PC in der Hosentasche

22.05.2012 | Von Thomas Joos, dpa | Korschenbroich (dpa/tmn) - USB-Sticks sind Alltag. Doch die kleinen Wegbegleiter können nicht nur Fotos, Dokumente und Videos speichern. Wer transportable Programme, sogenannte Portable Apps auf ihnen ablegt, hat seinen Mini-PC immer dabei.  .  Weiter lesen ...

Befehle vom Telefon: Fernsteuerungs-Apps für TV & Co.

18.05.2012 | Von Tobias Hanraths, dpa | Stuttgart (dpa/tmn) - Unterwegs den Router anschalten, aus der Ferne auf die Musiksammlung zugreifen und den Fernseher vom Nebenraum aus steuern: Remote-Apps machen es möglich. Allerdings kochen viele Hersteller ihr eigenes Süppchen, Universallösungen gibt es kaum.  .  Weiter lesen ...

Sprachen pauken für den Urlaub - Neue Apps und Lernprogramme

16.05.2012 | Von Cordula Dernbach, dpa | Berlin (dpa/tmn) - «Hallo», «Tschüss», «Bitte» und «Danke»: Wer im Urlaub mehr als nur diese Sprachfetzen beherrschen will, kann fremde Begriffe und Vokabeln mit elektronischen Helfern lernen. Unter den neuen Programmen gibt es auch Angebote für Kinder.  .  Weiter lesen ...

Weitere News aus dem Bereich Berichte »

 

Datenleck bei Android / Deutsche Forscher haben ein Datenleck bei Googles Android gefunden. (Bild: dpa)
 
     
 

Anzeige