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SpielePC-Spiele im April: Zeit für Geheimtipps
![]() «Future Wars» steht in der Tradition von Strategie-Spielen wie «Civilization». (Bild: Headup Games/dpa/tmn) am 06.04.2010 | Von Heiko Haupt, dpa Hamburg (dpa/tmn) - Eine Chance für die Kleinen: Im April machen bekannte Computerspiel-Serien wie «Diablo», «Anno» oder auch «Command & Conquer» eine Pause. Dafür kommen diverse Geheimtipps in den Handel, die einen Klick wert sind. Eine jener weithin unbekannten Größen ist «Future Wars». Der Name schlägt zwar in übliche Kerben - es geht um kriegerische Handlungen mit futuristischem Gerät. Tatsächlich aber verbirgt sich dahinter keine atemlose Ballerei: «Future Wars» ist ein Rundenstrategie-Spiel - also eines, das unter anderem in der Tradition von Erfolgsserien wie dem legendären «Civilization» steht. Dabei setzt der Anbieter Headup Games neben dem Grundprinzip auf moderne 3D-Grafik. Zudem wird es nicht nur um das fertige Spiel gehen. Vielmehr sollen diverse Modding-Möglichkeiten bestehen, so dass die Spieler ihre eigenen Ideen für erweiterte Inhalte selbst umsetzen können. «Future Wars» erscheint am 25. März zum Preis von knapp 40 Euro. Auch eine zweite April-Neuheit setzt auf das Rundenprinzip - zum Teil zumindest: «King's Bounty: Armored Princess» von dtp. Darüber hinaus hat der Titel Echtzeitstrategie- und Rollenspiel-Elemente. Grundsätzlich reist der Spieler mit der Prinzessin Amelie und einer Armee in Echtzeit durch die Lande. ![]() «Future Wars» steht in der Tradition von Strategie-Spielen wie «Civilization». (Bild: Headup Games/dpa/tmn) Kommt es zum Kampf, wechselt das Geschehen in den Rundenmodus. Es gilt dann, die taktisch richtigen Entscheidungen zu treffen. Auch wenn die Grafik des Spiels auf den ersten Blick recht knuddelig und harmlos daherkommt, kann die Sache durchaus anspruchsvoll werden. «King's Bounty: Armored Princess» soll rund 30 Euro kosten, als Erscheinungstermin wird der 1. April genannt. Der Masse der Spieler dürfte auch «Mount and Blade» vollkommen unbekannt sein. Allerdings hat sich rund um das Ursprungsspiel schon eine kleine Szene wirklicher Fans gebildet. Vom Prinzip her ist es ein Rollenspiel, das aber ohne die üblichen Fantasy-Zugaben auskommt. Stattdessen gibt es eine rein mittelalterliche Welt. Ein wichtiger Faktor sind Kämpfe, bei denen die Charaktere reiten. Das Spielprinzip hat das Entwickler-Ehepaar Armagan und Ipek Yavuz aus der Türkei zunächst im Rahmen eines unabhängigen Projektes entwickelt. Damit die Welt Calradia noch mehr Anhänger als bisher findet, bringt Koch Media nun am 16. April «Mount and Blade: Warband» auf den Markt. Der Titel zum Preis von rund 30 Euro soll sich durch verbesserte Grafik und seinen Multiplayermodus auszeichnen. Wer sich vom Neuen und Unbekannten dann aber doch nicht anstecken lassen will, der wird auch im April einige große Namen in den Läden entdecken. So hat Ubisoft eine neue Folge von «Tom Clancy's Splinter Cell» angekündigt - dieses Mal mit dem Titelzusatz «Conviction». Der Inhalt der Spielereihe lässt sich am besten mit dem Begriff Schleich-Action beschreiben. Der jüngste Teil spinnt die Story um die Hauptfigur Sam Fisher weiter. Dabei ist von einer recht düsteren Atmosphäre und auch von einem actionlastigeren Geschehen als bisher zu hören. Anbieter Ubisoft kündigt die Veröffentlichung für den 15. April an. Der Preis wird bei rund 50 Euro liegen. Empfehlungen
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