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Online-Spiele sind auf dem Vormarsch

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Ikariam
Online-Spiele sind auf dem Vormarsch - vor allem Strategietitel wie «Ikariam» von Gameforge kommen gut an. (Bild: Gameforge)

am 25.03.2010

Düsseldorf (dpa) - Online-Spiele sind auf dem Vormarsch. Rund 40 Prozent der Spieler im Internet lassen sich das virtuelle Zocken auch etwas kosten. Dies geht aus dem «Online Games-Report 2010» vom Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V. (BVDW) hervor.

Insgesamt sei die Zahl der «Gamer» im Internet im Jahr 2009 um rund ein Drittel gestiegen, erklärte der Verband am Donnerstag (25. März) in Düsseldorf. Nach Angaben des Branchenverbands BITKOM haben etwa 10,3 Millionen Bundesbürger über 14 Jahren schon einmal online gezockt. Dabei handelt es sich um Computer-Spiele, die über eine Internetverbindung gespielt werden.

Besonders beliebt sind nach BVDW-Angaben Strategiespiele, gefolgt von Denkspielen und Action-Abenteuern. Mehr als die Hälfte der Befragten vertreibt sich die Online-Zeit auch mit sogenannten Multiplayer-Spielen, bei denen mehrere Spieler virtuell zusammenkommen. Jeder Fünfte bewegt sich ausschließlich in diesem Genre. Online-Spiele sind außerdem längst nicht nur Männersache: Jeder dritte «Gamer» ist weiblich.

Monatlich gibt jeder dritte Spieler etwa 28 Euro für sein Hobby aus, knapp fünf Prozent der Befragten bezifferten ihren finanziellen Einsatz sogar mit mehr als 75 Euro pro Monat. Mit «echtem» Geld können Spieler beispielsweise virtuelle Charaktere, Waffen oder Autos «aufmotzen» oder sich ein Guthaben-Polster für Geschicklichkeits- und Glücksspiele anlegen. Die Zahlungsbereitschaft wird nach Einschätzung des BVDW weiter steigen.

Knapp 40 Prozent der Befragten spielen täglich. Gut ein Drittel der Online-Gamer sind laut Verband «Intensivspieler», die mindestens zwei Stunden zocken, nachdem sie sich eingewählt haben. Bundesweit waren 7500 Online-Spieler plattformübergreifend zu ihrem Nutzungsverhalten und der Nutzungsintensität befragt worden.

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