Elektronische Lesegeräte sind ein Nischenprodukt
am 24.03.2010
Bielefeld (dpa/tmn) - Die auch eReader genannten elektronischen Lesegeräte sind bisher in Deutschland ein Nischenprodukt. Einer Umfrage von TNS Emnid zufolge kennen zwar 62 Prozent aller Deutschen die Geräte.
Allerdings besitzen 84 Prozent weder einen eReader noch planen sie die Anschaffung. Einen Kauf erwägen dagegen 12 Prozent. Die Meinungsforscher hatten insgesamt 2749 Menschen befragt.
Mehr als die Hälfte der Kaufinteressenten findet jedoch, dass die Lesefunktion allein nicht ausreichend ist: Sie wollen einen eReader «als multimedial einsetzbares Kommunikationsgerät» verwenden können. Dazu zählen neben dem Lesen das Verfassen und Versenden von Texten, eine eingebaute Kamera mit der Möglichkeit, die Bilder auf dem Gerät zu bearbeiten, sowie das Telefonieren. Viele potenzielle Nutzer erwarten zudem einen mobilen Internetzugang.
Der bekannteste eReader ist ein Gerät, das noch gar nicht auf dem Markt ist: das kürzlich von Apple vorgestellte iPad kennen den Meinungsforschern zufolge mehr als die Hälfte der 14- bis 29- Jährigen. Das Konkurrenzprodukt von Amazon, der Kindle, ist knapp 20 Prozent der Personen in der genannten Altersgruppe bekannt. Es folgen Sonys E-Reader und ein Lesegerät von Samsung.
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