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Wetter und Co.: Nützliche iPhone-Apps für wenig Geld

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«reisebine.de»
«Down under» was erleben: «reisebine.de» hilft beim Planen. (Bild: «reisebine.de»/dpa/tmn)

am 24.03.2010 | Von Cordula Dernbach, dpa

Hamburg (dpa/tmn) - Zeige mir deine Apps, und ich sage dir, wer du bist. Kaum ein iPhone oder iPod Touch läuft ohne Zusatzanwendungen - Apps genannt. Viele der Mini-Programme, die es in Apples App Store gibt («apple.com/de/iphone/apps-for-iphone»), sollen den Alltag erleichtern.

Von Wettervorhersagen bis zu Fahrplänen liefern sie nützliche Infos - und das häufig gratis oder für sehr kleines Geld. Ein guter Helfer ist das kostenlose Programm «Einkaufsliste» - es erspart seinen Nutzern die Zettelwirtschaft. Alle Dinge, die besorgt werden müssen, lassen sich auf dem iPhone oder iPod Touch in Listen eintragen. Was dann im Laden im Einkaufskorb gelandet ist, wird per Fingertipp abgehakt. Eine nette Funktion ist, Listen am PC erstellen und per Synchronisation auf das tragbare Gerät bringen zu können. Das klappt allerdings nicht in jedem Fall auf Anhieb.

Optisch etwas übersichtlicher kommt die App «ShoppingList» daher. Mit 79 Cent ist sie dennoch nicht teuer. Was auf die Einkaufsliste soll, wird aus einer Vielzahl von Vorschlägen ausgewählt. Diesen Fundus kann der Nutzer aber auch ergänzen. Mengenangaben - «250 Gramm» Butter etwa - sind per Drehrad fix eingetragen. Pfiffig gelöst ist das Abhaken bereits gekaufter Dinge unterwegs: Sie rutschen an die unterste Stelle der Liste.

Wer nicht plötzlich im wahrsten Wortsinn im Regen stehen möchte, besorgt sich eine Wetter-App. «Wetter.info» ist kostenlos und liefert die Daten des gleichnamigen Internetportals, hinter dem die Deutsche Telekom und der Dienstleister Meteomedia stehen. Wer will, gibt seine Lieblingsorte rund um die Welt ein und kann immer flugs die aktuellen Informationen abrufen.

Zum jeweils aktuellen Tag wird im Drei-Stunden-Rhythmus angezeigt, wie sich Wetter und Temperatur voraussichtlich verändern. Per Tipp auf die Uhrzeit klappt sich ein Fenster aus, in dem weitere Infos wie Windgeschwindigkeit oder zu erwartende Niederschlagsmengen stehen. Sehr interessant ist der «Wolken-Niederschlagsfilm». Hier erscheinen der aktuelle Regenradarfilm oder die Tagesprognose.

Im Auslandsurlaub helfen Währungsrechner wie «eCurrency» beim Kontrollieren, was dieses oder jenes kostet. Die App selbst kostet mit 79 Cent jedenfalls nicht viel - und sie ist einfach zu bedienen: Aus einer Liste von 190 Währungen wird die gewünschte mit einem Tipp auf die entsprechende Flagge ausgewählt. Ob es von Euro in die Währung des jeweiligen Landes oder umgekehrt gehen soll, wird durch einen Pfeil bestimmt. Für Kurse in Echtzeit ist eine Netzverbindung nötig. Es gibt aber auch einen Offline-Modus, für den der Kurs am besten unmittelbar vor der Abreise aktualisiert wird.

Ein weiteres feines Helferlein ist das kostenlose «flipContact». Es ermöglicht, unkompliziert Post- und E-Mail-Adressen oder auch Telefonnummern mit anderen iPhone-Besitzern auszutauschen. Dazu wählt der Nutzer die entsprechenden Daten auf seinem Gerät aus. Werden die beiden Smartphones dann aneinandergehalten, kommt automatisch eine Verbindung zustande, und die Daten können fließen. Wer die Daten per WLAN oder E-Mail senden möchte, muss ein paar Cent investieren: Mit der App «myCard» sind diese Funktionen für 79 Cent verfügbar.

Verspätungen von Bahnen und Bussen kann die Gratis-App «Fahrplan» nicht wegzaubern. Aber sie kann Verspätungen von öffentlichen Verkehrsmitteln in Deutschland minutengenau anzeigen. Und sie gibt freilich auch über pünktlich erwartete Züge und Busse Auskunft. Beim Starten fragt das Programm, ob es nach den Verkehrsdaten für den Ort suchen soll, an dem der Nutzer sich gerade befindet. Ist die Antwort «nein», wird über die Suchfunktion die gewünschte Haltestelle oder der gesuchte Bahnhof ausgewählt.

Wer immer wieder an denselben Bahnhöfen steht und Verbindungen sucht, nimmt sie in die persönliche Favoritenliste auf. Wer in einer fremden Stadt zum Beispiel nicht weiß, an welcher Bushaltestelle er aussteigen muss, lässt die «Fahrplan»-App eine Verbindung zu Google Maps herstellen und weiß dann mit ein bisschen Glück sofort Bescheid. Mit kleinen Bahnhöfen und abgelegenen Haltestellen kann das Programm allerdings seine Schwierigkeiten haben.

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