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Nur bei einem Viertel gehört das Web zum Alltag

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Nur bei einem Viertel gehört das Web zum Alltag IT-News-World.de 5 5

am 18.03.2010

Berlin (dpa/tmn) - Nur bei einem Viertel der Deutschen gehört das Internet fest zum täglichen Leben - obwohl fast 70 Prozent das Netz nutzen. Das ergab eine Studie von TNS Infratest für die Initiative D 21 aus Berlin.

Gemessen an der Gesamt-Bevölkerung gibt es demnach nur 12 Prozent «digitale Profis», 11 Prozent «Trendnutzer» sowie 3 Prozent, die sich als «digitale Avantgarde» bezeichnen lassen.

Alle anderen Web-Nutzer surfen nur gelegentlich oder vorrangig im Büro. So ordnen die TNS-Infratest-Experten rund 30 Prozent der 1014 Interviewten im Alter ab 14 der Gruppe der Gelegenheitsnutzer zu. Ins Profil des Berufsnutzers passen 9 Prozent. Sie beschäftigen sich nach Dienstschluss sogar noch weniger mit dem Internet als die Gelegenheitsnutzer.

Hinzu kommen 35 Prozent «digitale Außenseiter». Im Schnitt sind sie gut 62 Jahre alt und haben kaum Kenntnisse im Umgang mit den digitalen Medien. Nur ein Fünftel aus dieser Gruppe ist den Angaben zufolge in der Lage, sich im Internet zurecht zu finden. Begriffe wie E-Mail oder Homepage sind hier weitgehend Fremdwörter.

Dieser Gruppe quasi direkt gegenüber stehen die bei der Studie ermittelten digitalen Profis. Sie sind im Schnitt gut 36 Jahre alt und überwiegend männlich. Sowohl zu Hause als auch im Job surfen sie mit umfangreicher technischer Ausrüstung und sind in Themen wie der Makroprogrammierung beschlagen. Beim Nutzen von Web-Angeboten ist ihnen das Einkaufen oder auch das Nachrichten lesen wichtiger als zum Beispiel die Selbstdarstellung.

Letzteres ist eher etwa für den Trendnutzer, der sozusagen im Web 2.0 zu Hause ist. Im Schnitt ist er nur geringfügig jünger als der Digital-Profi und ebenfalls in der Mehrzahl männlich. Der Trend geht bei ihm «klar zum Zweitcomputer». Wer zur digitalen Avantgarde zählt, ist im Schnitt 30 Jahre alt und verbringt täglich stolze 11 Stunden vor dem Rechner - immer auf der Suche nach den jüngsten und spannendsten Anwendungen.

Hinter der Initiative D 21, die die repräsentative Befragung in Auftrag gegeben hatte, stehen rund 200 Unternehmen und Institutionen aus Bund, Ländern und Kommunen.

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