Auch scheinbar vertrauenswürdige Absender prüfen
Auch scheinbar vertrauenswürdige Absender prüfen
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Vorsicht beim E-Mail-Empfang: Auch scheinbar vertrauenswürdige Absender können eine Virus-Gefahr sein. (Bild: dpa)
am 04.03.2010
Bonn (dpa/tmn) - Auch bei vertrauenswürdig erscheinenden Absendern von E-Mails sollten Empfänger vorsichtig sein. Derzeit seien Mails im Umlauf, in denen angeblich Software-Hersteller auf Updates hinweisen, hinter denen allerdings Hacker stecken.
Davor warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn. Auch gefälschte Nachrichten, in denen Logistikunternehmen über unzustellbare Sendungen informieren, werden demnach vermehrt verschickt.
Die Hacker wollen auf diesem Weg das Schadprogramm Zeus auf so viele Rechner wie möglich schleusen, um sie dadurch zu Bestandteilen des Botnetzes «Kneber» zu machen, erläutert das BSI. Zeus verbirgt sich dabei in Links in den gefälschten Mails oder auch in Anhängen. Deswegen sollte gerade bei Nachrichten aus unbekannter Quelle nichts einfach so angeklickt werden.
Generell kann Zeus aber auch durch Sicherheitslücken in Windows oder Anwendungsprogrammen auf Rechner gelangen. Daher ist es wichtig, das Betriebssystem, Anwendungssoftware und Virenschutzprogramme immer auf dem aktuellsten Stand zu halten. Ein Bot ist ein Programm, das ferngesteuert arbeitet. Viele, oft Zehntausende, Bots gemeinsam bilden das Botnetz, das von einer illegalen Quelle aus verwaltet wird. Die Besitzer der infizierten Computer bekommen das meist gar nicht mit.
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