Fotos von Feuerwerken mit Kompaktkamera möglich
Fotos von Feuerwerken mit Kompaktkamera möglich
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Je länger, desto schöner: Damit das Feuerwerk auf Fotos einen schönen Schweif hat, muss die Belichtungszeit möglichst lang sein. (Bild: dpa)
am 25.02.2010
Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Ein Feuerwerk lässt sich auch mit einer einfachen digitalen Kompaktkamera fotografieren. Weil solche Apparate aber oft nur eine maximale Belichtungszeit von einer Sekunde haben, sind mit ihnen lediglich einfache Feuerwerksbilder möglich.
Sollen auch das Aufsteigen von Raketen und die nachfolgenden Explosionen festgehalten werden, seien Kameras mit längeren Belichtungszeiten die bessere Wahl, erläutert der Photoindustrie-Verband in Frankfurt.
Gut ausgestattete Geräte lassen den Experten zufolge Belichtungen von 30 Sekunden und mehr zu. Bei System- oder Spiegelreflexkameras kann der Fotograf zudem manuell Einfluss auf Empfindlichkeit (ISO), Blende und Verschlusszeit nehmen. Zwar hat die Mehrzahl der aktuellen Digitalkameras einen Nachtaufnahmemodus. Die Belichtungszeiten sind dabei jedoch nicht lang genug für Aufnahmen von Feuerwerken. Hinzu kommt: Im Nachtmodus wird in der Regel der Blitz ausgelöst, um im Vordergrund stehende Motive auszuleuchten. Für Feuerwerks-Bilder bringt das nichts.
Zu optimalen Ergebnissen gelange man mit einer Empfindlichkeit von ISO 100, einer Blende von 11 oder 16 und einer Verschlusszeit von mehreren Sekunden beziehungsweise der manuellen Verschluss-Öffnung durch einen Fernauslöser. Lange Belichtungszeiten verlangen nach einem Stativ - am besten mit Neigevorrichtung, damit die Kamera exakt aufs Feuerwerk ausgerichtet werden kann. Zur Not tut es allerdings auch eine stabile Unterlage wie die Balkonbrüstung.
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