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Soundmaschinen auf dem PC: Alternativen zu iTunes

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Soundmaschinen auf dem PC: Alternativen zu iTunes IT-News-World.de 0 5 1
Musiksoftware
Es muss nicht immer iTunes sein: Zur Musiksoftware von Apple gibt es viele Alternativen. (Bild: Schierenbeck/dpa/tmn)

am 20.01.2010 | Von Nadine Hantke, dpa

Hannover (dpa/tmn) - Ob «Windows Media Player» oder «iTunes»: Computernutzer spielen Musik oft auf den vorinstallierten Programmen von Microsoft oder Apple ab. Doch es lohnt sich, online nach anderen Musikplayern zu stöbern.

Wie «Windows Media Player» und «iTunes» sind die meisten Programme keine reinen Audiospieler mehr. Sie spielen neben Songs auch Filme ab und bieten viele Möglichkeiten, die Daten zu ordnen. «Die Grenzen zwischen Audio- und Mediaplayer verwischen», sagt Sven Hansen von der Zeitschrift «c't». Er sieht außerdem den Trend hin zu Playern, die Webdienste einbeziehen. Hier kommen einige im Überblick:

Winamp: Die verbreitete Software bietet alles, was ein Musikplayer können muss. Ungeschützte CDs rippen, DVDs brennen, natürlich Musik abspielen und die Synchronisation mit mobilen Geräten. Dank Plug-ins lässt sich die Software anpassen. «Winamp Media Player» ist Freeware, lässt sich aber für knapp 13,50 Euro auf die «Professional Version» erweitern. Sie ermöglicht schnelleres Brennen.

VLC: Ebenfalls schlank, aber mit vielen Funktionen ausgestattet, ist der «VLC Media Player». Er kommt mit fast allen Audio- und Videoformaten zurecht und läuft auf den meisten Betriebssystemen problemlos. Dank MPEG- und DivX-Streaming lassen sich Inhalte schon während des Herunterladens ansehen oder anhören.

Foobar 2000: Auch dieser Gratis-Player kommt mit allen gängigen und vielen exotischen Audioformaten zurecht. Die einfache Oberfläche sorgt dafür, dass «Foobar 2000» wenige Systemressourcen des Computers beansprucht. Praktisch sind die vielen zuschaltbaren Funktionen und die definierbaren Shortcuts.

Mufin Player: Die deutsche Entwicklung verspricht, Songs nach Klang zu ordnen und somit abgestimmte Playlisten zu erstellen. «Der Vorläufer unserer Technik wurde am Fraunhofer-Institut entwickelt und bei uns ausgebaut», sagt Petar Djekic von Mufin. Zudem lässt sich der Player in Profile Twitter oder Facebook integrieren. Dadurch sehen die Kontakte, welche Musik der Nutzer gerade hört.

Jajuk Advanced Jukebox: Ihn könnte man «Musik-Organizer» nennen. Er verwaltet große Mengen an Audiodateien in einer XML-Datenbank. Bei bestehender Verbindung sucht er online nach passenden CD-Covern. Infos zum Titel oder Künstler lassen sich ebenfalls anzeigen. Hierzu bedient sich der Player bei der deutschen Version von Wikipedia.

Songbird: Wie Jajuk basiert er auf Open Source. Hobbyprogrammierer können ihn weiterentwickeln. «Songbird» ist eine Mischung aus Player und Internetbrowser und sorgt so für den einfachen Zugriff auf viele Links und Musikdienste wie Last.fm.

MusicBee: Auch er hat alle Grundfunktionen eines guten Players: Er spielt ab, verwaltet und rippt, sucht Zusatzinfos im Internet und greift auf Musikdienste zu. Mit dem «Auto-DJ» kann der Nutzer eigene Playlists erstellen.

MediaMonkey: Eine riesige Funktionsvielfalt macht ihm einer Art Alleskönner. Er bietet Features wie den «Partymode», damit die Gäste während der Feier zwar eine Songauswahl treffen, die persönlichen Einstellungen aber nicht verändern können. Zudem erstellt der «Affe» Statistiken zum Hörverhalten des Nutzers.

Die Frage nach dem Player sei Gewohnheits- und Geschmackssache, findet Hansen. Beim Ausprobieren gilt es aber, gesunde Skepsis an den Tag legen, sagt Markus Schaffrin von eco, dem Verband der deutschen Internetwirtschaft: «Man sollte immer darauf achten, dass der Free Download auch wirklich kostenfrei ist.»

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