AOL-Rückzug aus Deutschland: Kaum Folgen für Kunden
AOL-Rückzug aus Deutschland: Kaum Folgen für Kunden
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Der Internet-Dienstleister AOL will sich aus dem deutschen Markt verabschieden. Der Entschluss hat aber kaum nennenswerte Auswirkungen für Kunden. (Bild: dpa)
am 12.01.2010
Hamburg (dpa/tmn) - Der Rückzug von AOL vom deutschen Markt hat für Kunden des Internet-Dienstleisters kaum Auswirkungen. Denn wer zuletzt über einen Zugang des Unternehmens im Web gesurft ist, war genaugenommen ein Kunde von Hansenet.
Die Firma hatte das entsprechende Geschäft von AOL komplett übernommen. «Die Kunden waren technisch, abrechnungstechnisch und vertragsmäßig bei Hansenet, nur das Produkt hieß noch AOL», sagte Unternehmenssprecher Carsten Nillies am Dienstag (12. Januar) in Hamburg.
AOLs deutschsprachiger Mail-Dienst, den Hansenet nicht übernommen hatte, bleibt erhalten. «Unsere Kunden können ihre E-Mail-Fächer weiter aufrufen und nutzen», sagte AOL-Sprecher Thomas Knorpp. Auch den Medienplayer Winamp, hinter dem das Unternehmen steht, wird es weiter mit deutscher Oberfläche geben. Das gilt auch für den Instant Messenger AIM. Dagegen soll AOLs deutschsprachiges Webportal nur in «verschlankter» Form weitergeführt werden.
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