IT-News World - tägliche PC-, Internet- und IT-NewsIT-News World:   Home | Hier werben | Impressum |
 

 
 

Anzeige 
 
Startseite Aktuelles Berichte Tipps Spiele Surftipp Netzwelt News-Archiv
 
 
IT-News World » Berichte » Bildbearbeitung für Einsteiger: Software oft gratis

Berichte

Bildbearbeitung für Einsteiger: Software oft gratis

Bewertung:
Bildbearbeitung für Einsteiger: Software oft gratis IT-News-World.de 0 5 2
Bildsoftware für Einsteiger
Viele Funktionen und doch gut zu bedienen: GIMP - hier auf einem System mit Doppelmonitor - punktet bei Experten wegen seiner Oberfläche. (Bild: GIMP/dpa/tmn)

am 08.12.2009 | Von Johanna Uchtmann, dpa

Hamburg (dpa/tmn) - Schweißflecken, Herpesbläschen, Pickel - die Liste der Peinlichkeiten, die jedes Erinnerungsfoto verderben, ist lang. Ähnlich ist die Liste mit Lösungen: Was im Album plötzlich gut aussieht, ging wahrscheinlich vorher durch die digitale Retusche.

Die Vielfalt auf dem Markt für Bildbearbeitungssoftware ist groß. Zwischen ein- und vierstellig schwankt der Preis, zwischen kinderleicht und hochkomplex die Handhabung. Einsteigern raten Experten daher, vor dem Geldausgeben mit kostenlosen Programmen zu üben.

Zuerst reinfuchsen, dann investieren - auch für Georg Oevermann von der Zeitschrift «Audio Video Foto Bild» ist die Reihenfolge klar. Kostenlos herunterladen kann sich der Einsteiger beispielsweise Picasa von Google. Das Programm punktet zwar eher bei der Bildverwaltung. Den meisten Einsteigern reichen aber auch die Bearbeitungsfunktionen, wie das «farbmäßige Aufpeppen» oder das Wählen eines Ausschnitts, sagt Oevermann. Viele spezielle Funktionen, etwa das Freistellen von Objekten, fehlen jedoch.

An der Freeware GIMP gefällt Peter Knaak von der Stiftung Warentest in Berlin besonders die einfache Benutzeroberfläche. Insgesamt seien die Unterschiede zwischen Kaufversionen und kostenfreien Programmen in den vergangenen Jahren gesunken. Deshalb rät auch er in jedem Fall zunächst zur kostenfreien Anschaffung.

Erst wer das eine oder andere Familienfoto erfolgreich frisiert hat und sich nach der Testphase in Sachen Retusche zu Höherem berufen fühlt, sollte an Kaufversionen denken. Adobe Photoshop Elements 7.0 empfiehlt Oevermann dem, «der mehr machen will». Es sei leicht zu bedienen, «glänzt durch exklusive Funktionen» und entferne schon beim Importieren der Bilder rote Augen. Der Preis schwankt je nach Anbieter zwischen 56 und 130 Euro. Ebenfalls aus dem Hause Adobe stammt die etwa zehnmal teurere Profi-Software Photoshop CS4. Für Laien ist der Preis «enorm», findet Constanze Clauß vom Photoindustrie-Verband in Frankfurt/Main. Die Luxusvariante richtet sich aber eher an Berufs- und hochambitionierte Hobbyfotografen.

Anfänger sollten bei der Wahl der Software auf die am häufigsten benötigten Basisfunktionen achten, rät Clauß. Dazu gehört etwa die Möglichkeit, das Bild geradezustellen. Genauso nützlich seien Filter, Verfremdungsfunktionen oder das Entfernen roter Augen. Zu ihren Favoriten zählt die Ausschnittfunktion, die besonders bei Pannen im Bildhintergrund hilfreich ist - etwa «wenn der Schwiegermutter ein Kerzenleuchter aus dem Kopf wächst».

Kostenlose Programme können in der Regel auch Bilder kippen, also vom Hoch- ins Querformat und umgekehrt, ergänzt Oevermann. Jede Freeware sollte außerdem per Ein-Klick-Optimierung Kamerafehler ausgleichen können, sagt Knaak. Hilfreich sei ebenfalls ein Werkzeug, mit dem der Nutzer die Pixelzahl des Fotos verringern kann.

IT-News als RSS-Feed lesen

« vorheriger Artikel
Freundschaftsanfragen: Nur reale Freunde akzeptieren
nächster Artikel »
Mozilla Firefox - Der große Herausforderer

Weitere News aus Berichte

Das neue Radio - Was es bei DAB+ zu beachten gibt

24.05.2012 | Von Samuel Acker, dpa | Berlin/München (dpa/tmn) - DAB+ trägt es schon im Namen: Das neue digitale Radio soll ein Plus zum bisherigen Hörfunk bieten - in Form von Bildern, Nachrichten und Infos zu Musiktiteln oder Sendungen. Doch nicht jedes DAB-Radiogerät ist dafür gerüstet.  .  Weiter lesen ...

Kryptische Kürzel - Gerätebezeichnungen sorgen für Verwirrung

23.05.2012 | Von Tobias Hanraths, dpa | Starnberg/Berlin (dpa/tmn) - Wer ein technisches Gerät anschaffen möchte, verliert oft zuerst die Übersicht - und dann die Nerven. Denn viele Hersteller geben ihren Produkten ellenlange und unverständliche Bezeichnungen. So lassen sich die kryptischen Kürzel entziffern:  .  Weiter lesen ...

Apps und Tools für USB-Sticks: Der Mini-PC in der Hosentasche

22.05.2012 | Von Thomas Joos, dpa | Korschenbroich (dpa/tmn) - USB-Sticks sind Alltag. Doch die kleinen Wegbegleiter können nicht nur Fotos, Dokumente und Videos speichern. Wer transportable Programme, sogenannte Portable Apps auf ihnen ablegt, hat seinen Mini-PC immer dabei.  .  Weiter lesen ...

Befehle vom Telefon: Fernsteuerungs-Apps für TV & Co.

18.05.2012 | Von Tobias Hanraths, dpa | Stuttgart (dpa/tmn) - Unterwegs den Router anschalten, aus der Ferne auf die Musiksammlung zugreifen und den Fernseher vom Nebenraum aus steuern: Remote-Apps machen es möglich. Allerdings kochen viele Hersteller ihr eigenes Süppchen, Universallösungen gibt es kaum.  .  Weiter lesen ...

Sprachen pauken für den Urlaub - Neue Apps und Lernprogramme

16.05.2012 | Von Cordula Dernbach, dpa | Berlin (dpa/tmn) - «Hallo», «Tschüss», «Bitte» und «Danke»: Wer im Urlaub mehr als nur diese Sprachfetzen beherrschen will, kann fremde Begriffe und Vokabeln mit elektronischen Helfern lernen. Unter den neuen Programmen gibt es auch Angebote für Kinder.  .  Weiter lesen ...

Weitere News aus dem Bereich Berichte »

 

«CeBIT Run» / Beim «CeBIT Run» - hier 2010 - laufen die Teilnehmer einmal quer durch die leeren Messehallen, eine Runde ist 3,5 Kilometer lang. (Bild: Deutsche Messe AG/dpa/tmn)
 
     
 

Anzeige