Handys - Sonderangebote nicht immer Schnäppchen
Handys - Sonderangebote nicht immer Schnäppchen
IT-News-World.de
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am 02.12.2009
Berlin (dpa/tmn) - Auch in der Vorweihnachtszeit haben Mobilfunkanbieter und Handy-Händler nichts zu verschenken. Daher kann ein besonderes Weihnachtsangebot ein Schnäppchen sein - muss es aber nicht.
«Es lohnt sich, genau nachzurechnen», sagt Rafaela Möhl vom Telekommunikationsportal «teltarif.de» in Berlin. Die niedrigen Anschaffungspreise seien oft an einen Vertrag mit monatlicher Grundgebühr gebunden. Die Gesamtkosten könnten dadurch einen höheren Betrag ausmachen, als er für die Anschaffung des gleichen Handys ohne Vertrag fällig würde. «Da sollte man vorher mal die Preise in verschiedenen Online-Shops vergleichen», empfiehlt Möhl.
Beliebt sind derzeit sogenannte Smartphones. «Das sind Handys, die mit zahlreichen Zusatzfunktionen aufwarten», erklärt die Expertin. Außerdem besitzen Smartphones meist ein relativ großes Display mit Touchfunktion. «Vor dem Kauf sollte das Gerät ausprobiert werden.» Es könnte zum Beispiel sein, dass der Nutzer mit dem Touchscreen des jeweiligen Handymodells nicht klarkommt.
Dem Branchenverband BITKOM in Berlin zufolge wollen sich 12 Prozent der Deutschen in diesem Jahr zu Weihnachten ein Handy anschaffen - oder eines verschenken. Soll das Handy verschenkt werden, ist ein Gerät mit Vertrag laut Rafaela Möhl jedoch problematisch: «Am Ende hat der Beschenkte einen Vertrag an der Backe, den er gar nicht haben will.» Etwas anders sieht die Lage natürlich aus, wenn der Schenkende auch die Kosten für durch den Vertrag anfallenden laufenden Kosten übernehmen will.
Der Kauf eines Handys ohne Vertrag hat zudem einen weiteren Vorteil: Es lässt sich relativ einfach wieder umtauschen, wenn es dem Beschenkten nicht gefällt. Das gilt vor allem für online gekaufte Geräte. Hier greift das sogenannte Fernabsatzgesetz: Die Ware kann innerhalb von 14 Tagen ohne Begründung zurückgeben werden. Mittlerweile gewähren auch manche Händler eine solche Umtauschfrist. Handys im Sonderangebot gebe es übrigens nicht nur zu Weihnachten, sagt Möhl. «Solche Aktionen gibt es das ganze Jahr über.»
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