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Restaurant-Apps für iPhone und iPod helfen beim Suchen

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Mit Stecknadeln: «Restaurant Find» zeigt Suchtreffer auf einer Google-Karte an. (Bild: Intelligentmobiles GmbH/dpa/tmn)

am 18.11.2009 | Von Cordula Dernbach, dpa

Hamburg (dpa/tmn) - In einer fremden Stadt ein passendes Lokal zu finden, ist nicht immer leicht. Wer ein spezielles Restaurant sucht, bei dem Qualität und Preis-Leistungs-Verhältnis stimmen, muss teils viel Zeit in die Recherche investieren.

Schneller geht es für Besitzer eines iPhones oder eines iPod touch. Mit den richtigen Applikationen - kurz «Apps» genannt - ist die schnelle Orientierung in kurzer Zeit möglich und das gewünschte Lokal unter Umständen in Windeseile gefunden.

Bevor die Programme ihren Dienst verrichten können, müssen sie aus Apples App Store - einer riesigen Datenbank mit den verschiedensten Applikationen - heruntergeladen werden. Das funktioniert über die Software iTunes, in der der Nutzer gegebenenfalls noch ein Konto einrichten muss. Zu haben ist iTunes in der aktuellsten Version 9 kostenlos auf der offiziellen Apple-Webseite.

Mit dem App «Marcellino's Deutschland» lassen sich nicht allein Restaurants in der ganzen Bundesrepublik suchen, sondern auch Hotels, das nächste Café oder Bars und Clubs. Egal, welche der Kategorien der Nutzer ausgewählt hat, fahndet das Programm zunächst in der näheren Umgebung. Über eine Suchfunktion lassen sich Parameter wie «Lust auf...», «Neu eröffnet» oder «Best Price» festlegen.

Hat der Anwender ein Lokal angeklickt, erscheinen die wichtigsten Informationen darüber - von den Öffnungszeiten über ungefähre Preise der Hauptgerichte und Menüs bis hin zu einer kurzen Beschreibung des Restaurants. Das App, mit dem sich die Lokale auch direkt in Google Maps anzeigen lassen, kostet knapp 4 Euro. Es ist auch in Versionen für Städte wie Frankfurt, Hamburg oder Berlin erhältlich - zum Preis von jeweils 2,39 Euro.

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Mit Stecknadeln: «Restaurant Find» zeigt Suchtreffer auf einer Google-Karte an. (Bild: Intelligentmobiles GmbH/dpa/tmn)

Der «Michelin Führer Europa» ist mit einem Preis von knapp 15 Euro zwar nicht billig. Aber er ermöglicht - dem Namen entsprechend - eben die Suche auf dem kompletten Kontinent. Der Nutzer kann festlegen, ob er da, wo er sich gerade aufhält, ein Lokal suchen oder aber bereits vor Antritt einer Reise - vielleicht nach Paris oder auch Rom - einen Überblick über die Lokalitäten vor Ort haben möchte.

In dem Programm sind mehr als 32 000 Restaurants verzeichnet. Die Suchergebnisse lassen sich nach Kriterien wie «Sterne-Restaurant», «Behindertengerecht» oder «Mit guter Weinkarte» auflisten. Praktisch ist, dass die App Informationen dazu liefert, wie die ausgewählten Restaurants mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen sind. Zudem kann der Nutzer Bewertungen von Menschen durchstöbern, die das Lokal bereits besucht haben.

Nutzer der App «Restaurant Find» müssen sich beim Suchen zunächst entscheiden, ob sie beispielsweise in einem Imbiss oder doch lieber in einem Steakhouse speisen wollen. Anschließend bekommen sie alle Lokalitäten der gewünschten Kategorie in Google Maps angezeigt - mit einer kleinen Stecknadel auf dem Kartenaussschnitt. Infos, die über die Adresse hinausreichen, spuckt das Programm allerdings nicht aus. Hinzu kommt, dass es nicht in jedem Fall alle Restaurants im Umkreis des Nutzers anzeigt. Wer die App trotzdem ausprobieren möchte, kann sie sich für knapp 2,40 Euro aufs iPhone oder den iPod Touch laden.

Auch mit der einen oder anderen kostenlosen Anwendung lässt sich nach Orten zum Dinieren suchen, etwa mit «Around me». Auch hier wählt der Anwender zunächst eine Kategorie aus. Die Suchergebnisse bekommt er dann in einer Tabelle mit Adresse und Entfernung vom jeweiligen Standort auf das Display geliefert. Darüber hinaus wird die Lokalität auf der entsprechenden Google-Karte markiert. Auf Wunsch lässt sich über Google Maps auch der Weg berechnen.

Nach dem gleichen Prinzip arbeitet «Wohin». Ähnlich wie «Around me» ermöglicht sie die Suche nach anderen Einrichtungen als Lokalen. Von «Dienstleistungen» bis hin zu «Öffentliche Einrichtungen» gibt es rund 600 Kategorien und Unterkategorien. Die Suche ist neben dem «Aktuellen Standort» auch am «folgenden Ort» möglich. Die Adressinfos werden über Google Maps angezeigt und lassen sich von dort aus direkt in die eigenen Kontakte übernehmen. Die App lässt sich für knapp 2,40 Euro herunterladen.

Und was ist, wenn der Nutzer das gewünschte Restaurant problemlos gefunden hat, beim Blick auf die Weinkarte aber nur Bahnhof versteht? Dann ruft der die für ebenfalls knapp 2,40 Euro erhältliche App «VinoMobile» auf. Sie liefert Informationen zu den verschiedensten Weinsorten, sortiert nach Anbaugebiet und der Qualität der Jahrgänge. Fragen wie «In welcher Region wird Bandol angebaut?» sind schnell beantwortet - und je nachdem, was die Weinkarte hergibt, steht einem genussreichen Abend nichts mehr im Weg.

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