IT-News World - tägliche PC-, Internet- und IT-NewsIT-News World:   Home | Hier werben | Impressum |
 

 
 

Anzeige 
 
Startseite Aktuelles Berichte Tipps Spiele Surftipp Netzwelt News-Archiv
 
 
IT-News World » Berichte » Solo oder parallel - Windows 7 installieren

Berichte

Solo oder parallel - Windows 7 installieren

Bewertung:
Solo oder parallel - Windows 7 installieren IT-News-World.de 0 5 3
Windows 7
Windows 7 ist das neue Flaggschiff von Microsoft. (Bild: dpa)

am 20.10.2009 | Von Sven Appel, dpa

München (dpa/tmn) - Windows 7 ist da. Und es ist mit so viel Vorschusslorbeeren bedacht worden wie kein anderes Betriebssystem von Microsoft zuvor. Trotzdem will nicht jeder einen Rechner kaufen, auf dem es installiert ist oder das bisher genutzte Windows überspielen.

Das muss auch nicht sein, denn Windows 7 lässt sich parallel zum bisherigen System auf dem Rechner einrichten. Zunächst muss sich der Nutzer für eine der Versionen Home Premium, Professional oder Ultimate entscheiden. Erstere enthält zum Beispiel nicht die Möglichkeit zum Backup ins Netzwerk. Professional und Ultimate haben sie an Bord. Und nur Ultimate bietet die BitLocker-Verschlüsselung für Festplatten. «Neu ist außerdem die Funktion 'BitLocker to go'», sagt Daniel Melanchthon von Microsoft in Unterschleißheim bei München.

Die Home-Premium-Variante dürfte dem Durchschnittsnutzer aber genügen: «Sie enthält alle wesentlichen Funktionen und ist gerade im Multimediabereich vollständig», schreibt der Autor Wolfram Gieseke in seinem gerade erschienenen Buch «Windows 7».

Um Windows 7 parallel installieren zu können, ist Vorbereitung nötig: Das neue System braucht auf der Festplatte einen anderen Bereich als das bestehende. Der Nutzer kann sich den PC wie ein Hotel mit vielen Zimmern vorstellen: Es bietet vielen Gästen Platz, aber nicht allen im selben Zimmer. Die Zimmer heißen in diesem Fall Partitionen.

Windows 7
Windows 7 ist das neue Flaggschiff von Microsoft. (Bild: dpa)

Wer seinen Rechner mit Windows Vista gekauft hat, dürfte nur eine Partition vorfinden. Für Windows 7 muss er eine neue anlegen. Die vorhandene wird dabei verkleinert. Der neu geschaffene Platz wird formatiert und als Partition für Windows 7 bereitgestellt.

Unter Vista ist das schnell erledigt, der 7-Vorgänger bringt die nötigen Mittel mit. Die Daten auf der bisherigen Partition werden nicht angefasst, sofern sie nicht so klein wird, dass Speicher fehlt. Auf jeden Fall sollten Nutzer vorher ein Backup machen. Die Partition für Windows 7 sollte nicht kleiner als 20 Gigabyte sein, rät Gieseke.

Etwas mehr Aufwand muss betreiben, wer Windows 7 parallel zu XP aufspielen will. Weil XP keine bordeigene Software zum Verändern der Partition hat, muss ein Zusatzprogramm her. Der Kaufpreis ab 30 Euro schmerzt, wenn es nur ein-, zweimal verwendet wird. Daher empfiehlt es sich, Computerzeitschriften nach Vollversionen zu durchsuchen.

Ist eine freie Partition angelegt, geht das Installieren los. Das Installationsprogramm wird gestartet, indem der Rechner beim Starten die DVD als Boot-Medium erkennt oder der Nutzer sie aus dem System heraus startet. Das Programm zeigt die beiden Optionen Upgrade und «Benutzerdefiniert». Letztere wird zur Parallel-Installation sowie zur kompletten Neuinstallation von Windows 7 ausgewählt. Dann werden die Partitionen aufgelistet, die leere ist für Windows 7 gedacht. Nach einem Klick auf «Weiter» werden die Daten auf die Platte kopiert und installiert.

Während des Installationsvorganges wird der Rechner mehrmals neu gestartet. Wie lange die Prozedur dauert, hängt im wesentlichen von der Leistungsfähigkeit des Rechners ab. Auf einem halbwegs aktuellen PC ist die Sache nach einer halben Stunde erledigt.

Am leichtesten ist es, Windows 7 auf eine «nackte» Festplatte zu installieren. Ein echtes Upgrade, bei dem das System auf Windows 7 gebracht wird und die Daten erhalten bleiben, klappt nur mit Vista. «Allerdings muss das Service Pack 1 installiert sein», erläutert Axel Vahldiek von der Zeitschrift «c't». Wer XP auf dem Computer hat und es durch 7 ersetzen möchte, müsse Letzteres dagegen komplett neu installieren.

Literatur: Wolfram Gieseke: Windows 7, Data Becker, ISBN: 978-3-8158-3031-4, 19,95 Euro.

Bildergalerie
Windows 7Windows 7Windows 7
IT-News als RSS-Feed lesen

« vorheriger Artikel
Microsoft packt etliche Funktionen in «Live»-Dienst
nächster Artikel »
Zweite Chance für «Second Life» und Co.

Weitere News aus Berichte

Online-Netzwerke: Im langen Schatten von Facebook

09.02.2012 | Von Christof Kerkmann, dpa | Berlin (dpa) - Alle reden über Facebook - aber was ist eigentlich mit StudiVZ oder Wer-kennt-wen? Die deutschen Online-Netzwerke suchen sich Nischen, um gegen den schier übermächtigen Konkurrenten zu bestehen. Ihre Zukunft ist allerdings ungewiss.  .  Weiter lesen ...

Duales System: Ein Smartphone beruflich und privat nutzen

09.02.2012 | Von Dirk Averesch, dpa | Berlin (dpa/tmn) - Eins für die Arbeit, eins privat: Viele schleppen sich mit zwei Handys herum und sind genervt. Dabei gibt es Lösungen, wie das Firmengerät sicher privat genutzt werden kann - und umgekehrt.  .  Weiter lesen ...

Duales System: Ein Smartphone beruflich und privat nutzen

09.02.2012 | Von Dirk Averesch, dpa | Berlin (dpa/tmn) - Eins für die Arbeit, eins privat: Viele schleppen sich mit zwei Handys herum und sind genervt. Dabei gibt es Lösungen, wie das Firmengerät sicher privat genutzt werden kann - und umgekehrt.  .  Weiter lesen ...

Von A bis Z: Diese Software-Basics gibt es gratis

08.02.2012 | Von Dirk Averesch, dpa | Berlin (dpa/tmn) - Fürs Ultrabook das letzte Ersparte zusammengekratzt? Einen Kleinkredit für den Gaming-PC aufgenommen? - Dann ist für Software kein Geld mehr übrig. Macht aber nichts. Denn gute Programme müssen nichts kosten. Hier sind sie im Überblick:  .  Weiter lesen ...

Gaming mit alten Rechnern: Hilfreiche Handgriffe

07.02.2012 | Von Tobias Hanraths, dpa | Berlin/Dresden (dpa/tmn) - Fantasieländer, Dschungel oder der Weltraum: Ein Gaming-PC mit Top-Ausstattung ist für seinen Besitzer das Ticket zu Reisen in aufregende Welten. Für Besitzer älterer Rechner sind solche Trips nicht ganz so leicht - aber auch nicht unmöglich.  .  Weiter lesen ...

Weitere News aus dem Bereich Berichte »

 

Intel / Intel-Chef Paul Otellini präsentierte auf der CES in Las Vegas ein Handy von LG Electronics, das mit Intel-Rechenkernen arbeitet. (Bild: dpa)
 
     
 

Anzeige