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«Ernste» Musik hören, sehen und begreifen

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Klangkiste
Warum Musiker wie dieser Violinist ihren Beruf lieben, erfahren Interessierte in der Klangkiste des WDR. (Bild: «klangkiste.wdr.de»)

am 19.10.2009

Meerbusch (dpa-infocom) - Ein Klick mit der Maus, schon erklingen Geigen, schmettern Trompeten, brillieren Musiker mit Saxophon, Fagott, Piccoloflöte oder Schlagzeug. Auch ein Tenor und eine Sopranistin geben eine Stimmprobe zum Besten und plaudern aus dem Nähkästchen.

Wer wissen will, wie ein Orchester funktioniert, welche Töne sich aus einem Instrument hervorzaubern lassen und was Musiker an ihrem Beruf lieben, findet in der «WDR Klangkiste» unter www.klangkiste.wdr.de einen facettenreichen Einstieg. Hier stellen sich das Rundfunkorchester, die Big Band, der Rundfunkchor und das Sinfonieorchester - alle vom WDR - samt Technik vor. Einzelne Künstler führen mit sichtlicher Freude in ihr jeweiliges Metier ein.

Eigentlich ein Angebot für Kinder ­ aber auch neugierige Erwachsene sind eingeladen, tiefer einzutauchen in die Welt der so genannten E-Musik. Zum Glück ist der Zugang alles andere als klassisch-ernst: Besucher können einfach die Interpreten auf der Startseite anklicken und sich Kostproben ihrer Kunst zeigen und erklären lassen - in kurzen Videoclips, augenzwinkernd, erfrischend locker in Bild und Ton. Mit weiteren Mausbewegungen und Klicks auf die insgesamt 74 Themenkarten lassen sich Hörproben aufrufen und weitere Videos anschauen.

Wer tiefer einsteigen will, dreht die Karten um und erfährt viele bunte Details über Musiker, Tontechniker, Orchesterwarte, Komponisten und Musikgeschichte. All diese Fundstücke verlocken zu neuem Stöbern im Breitwand-Mosaik der Klangkiste.

Und es muss nicht bei der Theorie bleiben: Wer will, kann Trompete, Klavier und Schlagzeug per Mausklick Töne entlocken. Außerdem gibt es lehrreiche Spiele, zum Beispiel «Das verrückte Quartett». Hier gilt es, die Erzeuger falscher Töne zu entlarven und sie mit Hilfe der Maus in den Papierkorb zu befördern. Im Quiz «Wer wird Dirigent?» winkt sogar eine Beförderung zum Konzertmeister.

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