IT-News World - tägliche PC-, Internet- und IT-NewsIT-News World:   Home | Hier werben | Impressum |
 

 
 

Anzeige 
 
Startseite Aktuelles Berichte Tipps Spiele Surftipp Netzwelt News-Archiv
 
 
IT-News World » Berichte » Was die neuen Lesegeräte für E-Books können

Berichte

Was die neuen Lesegeräte für E-Books können

Bewertung:
Was die neuen Lesegeräte für E-Books können IT-News-World.de 5 5
Buchmesse Frankfurt
Viele verschiedene E-books werden im China-Pavillon auf der Buchmesse in Frankfurt am Main gezeigt. (Bild: dpa)

am 16.10.2009 | Von Florian Oertel, dpa

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Schon auf der Frankfurter Buchmesse des Vorjahres zählten elektronische Bücher zu den wichtigen Themen. Bei der diesjährigen Auflage der weltgrößten Literatur-Schau (14. bis 18. Oktober) gilt das umso mehr.

Im Fokus des Interesses stehen dabei die Geräte, auf denen sich E-Books lesen lassen - allen voran Amazons jetzt auch für Kunden in Deutschland erhältlicher Kindle. Daneben bringt Sony Ende Oktober eine Touch-Version des Reader auf den Markt. Und ein Unternehmen aus Berlin stellte in der Mainmetropole den WLAN- und mobilfunkfähigen txtr Reader vor.

Die ersten Kindle-Exemplare werden vom 19. Oktober an geliefert, wie Amazon wenige Tage vor der Buchmesse mitgeteilt hatte. Erhältlich ist das inklusive Gebühren und Versandkosten umgerechnet rund 240 Euro teure Gerät derzeit ausschließlich im US-amerikanischen Shop des Online-Versandhändlers. Geplant sei, den Kindle künftig auch über den deutschen Shop unter «amazon.de» verfügbar zu machen, sagte die für das Gerät zuständige Mitarbeiterin Laura Porco in Frankfurt.

Rund 296 000 Buchtitel sowie 85 Zeitungen und Zeitschriften sind in Deutschland für den Kindle verfügbar. Sie lassen sich via UMTS über ein 3G-Mobilfunknetz aus dem Amazon-Shop herunterladen. «Überall da, wo Sie Handyempfang haben, können Sie in weniger als 30 Sekunden ein Buch bestellen.» Die Verbindung kostet nichts. Mit Ausnahme von Artikeln der «FAZ» und des «Handelsblatts» müssen Besitzer mit Titeln auf Englisch vorlieb nehmen. Auch das soll sich ändern. Ein Datum, von dem an es auch Deutschsprachiges gibt, nannte Laura Porco aber nicht.

Sonys Reader, der im März in den Handel gekommen war, kostet seit Anfang dieser Woche (12. Oktober) statt bisher knapp 250 nur noch knapp 200 Euro. Zudem bringt der Hersteller das Gerät am 28. Oktober in einer Variante mit berührungsempfindlichem Bildschirm auf den Markt. «Beide Geräte werden dann erstmals auch im Elektronikhandel erhältlich sein - wobei der Buchhandel unser wichtigster Partner bleibt», sagte Sony-Sprecherin Silke Bernhardt.

Gegenüber den 192 Megabyte (MB) im bisherigen Reader ist die Touch Edition mit 512 MB Speicher ausgestattet. Darauf passen rund 330 Bücher im EPUB-Format. Per SD-Karte oder Memorystick lässt sich die Kapazität auf bis zu 16 Gigabyte erweitern. Während sich der Touch-Reader nicht ins Mobilfunknetz einwählen kann, soll sein Nachfolger dazu durchaus in der Lage sein. Einen Termin für den Marktstart der 3G-fähigen «Daily Edition» verriet Bernhardt indes nicht.

Der in Frankfurt vorgestellte txtr Reader ist sowohl mobilfunk- als auch WLAN-fähig. Besitzer, die eine Monatspauschale in Höhe von knapp 12 Euro bezahlen, sollen sich nach Angaben des Herstellers, der txtr GmbH, mit dem «txtr-Store» verbinden können. Dort sollen schon zum Start rund 20 000 im EPUB-Format downloadbare Titel zur Auswahl stehen.

Ebenso wie der Kindle und Sonys Reader ist das rund 300 Gramm schwere Gerät mit einem Sechs-Zoll-Display ausgestattet, das ohne Hintergrundbeleuchtung auskommt und die Texte im augenschonenden E-Ink-Verfahren darstellt. Bedient wird es über ein «Page Pad» an der Seite. Der txtr Reader soll am 1. Dezember zum Preis von knapp 320 Euro erscheinen.

Ein lediglich fünf Zoll großes Display hat das seit diesem Herbst erhältliche Cybook Opus. «Wir halten das für besser als die üblichen sechs Zoll - die sind zu klein, um ein DIN-A-4-Dokument zu lesen und zu groß für die Jackentasche», so Ronald Schild vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Dieser vertreibt das Gerät des französischen Herstellers Bookeen, das wie Sonys Reader weder WLAN- noch UMTS-fähig ist, über die Plattform «libreka.de». Es kostet rund 250 Euro.

Etwa 30 Euro mehr kostet der jüngst auf den Markt gekommene WISE Reader 518 vom chinesischen Hersteller Hanvon, den das Unternehmen Hexaglot vertreibt. Auch er verfügt über ein Fünf-Zoll-Display und kommt ohne Mobilfunk- und Netzwerkanbindung daher. Ähnlich wie bei Sonys Touch-Reader können sich Nutzer auf dem Display mit einem Eingabestift Notizen machen. Eine Software wandelt dabei Hand- in Druckschrift um.

Links

IT-News als RSS-Feed lesen

« vorheriger Artikel
Excel-Formeln als Flussdiagramm
nächster Artikel »
Von MS-DOS bis Windows 7

Weitere News aus Berichte

Kryptische Kürzel - Gerätebezeichnungen sorgen für Verwirrung

23.05.2012 | Von Tobias Hanraths, dpa | Starnberg/Berlin (dpa/tmn) - Wer ein technisches Gerät anschaffen möchte, verliert oft zuerst die Übersicht - und dann die Nerven. Denn viele Hersteller geben ihren Produkten ellenlange und unverständliche Bezeichnungen. So lassen sich die kryptischen Kürzel entziffern:  .  Weiter lesen ...

Apps und Tools für USB-Sticks: Der Mini-PC in der Hosentasche

22.05.2012 | Von Thomas Joos, dpa | Korschenbroich (dpa/tmn) - USB-Sticks sind Alltag. Doch die kleinen Wegbegleiter können nicht nur Fotos, Dokumente und Videos speichern. Wer transportable Programme, sogenannte Portable Apps auf ihnen ablegt, hat seinen Mini-PC immer dabei.  .  Weiter lesen ...

Befehle vom Telefon: Fernsteuerungs-Apps für TV & Co.

18.05.2012 | Von Tobias Hanraths, dpa | Stuttgart (dpa/tmn) - Unterwegs den Router anschalten, aus der Ferne auf die Musiksammlung zugreifen und den Fernseher vom Nebenraum aus steuern: Remote-Apps machen es möglich. Allerdings kochen viele Hersteller ihr eigenes Süppchen, Universallösungen gibt es kaum.  .  Weiter lesen ...

Sprachen pauken für den Urlaub - Neue Apps und Lernprogramme

16.05.2012 | Von Cordula Dernbach, dpa | Berlin (dpa/tmn) - «Hallo», «Tschüss», «Bitte» und «Danke»: Wer im Urlaub mehr als nur diese Sprachfetzen beherrschen will, kann fremde Begriffe und Vokabeln mit elektronischen Helfern lernen. Unter den neuen Programmen gibt es auch Angebote für Kinder.  .  Weiter lesen ...

Sprachen pauken für den Urlaub - Neue Apps und Lernprogramme

16.05.2012 | Von Cordula Dernbach, dpa | Berlin (dpa/tmn) - «Hallo», «Tschüss», «Bitte» und «Danke»: Wer im Urlaub mehr als nur diese Sprachfetzen beherrschen will, kann fremde Begriffe und Vokabeln mit elektronischen Helfern lernen. Unter den neuen Programmen gibt es auch Angebote für Kinder.  .  Weiter lesen ...

Weitere News aus dem Bereich Berichte »

 

Superzoom-Kamera GH7000 von Benq / Superzoom für kleines Geld: Mit der GH7000 will Benq Einsteiger ansprechen. Foto: Benq
 
     
 

Anzeige