IT-News World - tägliche PC-, Internet- und IT-NewsIT-News World:   Home | Hier werben | Impressum |
 

 
 

Anzeige 
 
Startseite Aktuelles Berichte Tipps Spiele Surftipp Netzwelt News-Archiv
 
 
IT-News World » Berichte » Wann sich eine Handyversicherung lohnt

Berichte

Wann sich eine Handyversicherung lohnt

Bewertung:
Wann sich eine Handyversicherung lohnt IT-News-World.de 0 5 1
Eine Police fürs iPhone
Ein Fall für die Versicherung? Manche Handy-Policen übernehmen die Kosten, wenn ein Mobiltelefon kaputt ist. (Bild: Schierenbeck/dpa/tmn)

am 08.10.2009 | Von Erik Rossel, dpa

Düsseldorf (dpa/tmn) - Wenn das Handy kaputt oder verloren geht, läuft der Mobilfunkvertrag weiter. Einige Anbieter haben Versicherungen im Programm - gerade für Edel-Geräte wie das iPhone. Verbraucherschützer sehen die Policen allerdings skeptisch.

Laut Vodafone wird die Offerte sehr gut angenommen. Besonders seien es Geschäftskunden, die beispielsweise ihre teuren Blackberrys versichern lassen, sagt Carmen Hillebrand, Pressesprecherin von Vodafone in Düsseldorf. Der Netzbetreiber bietet die Police seit Ende 2008 in Zusammenarbeit mit einem Versicherer an. Die Leistungen sind übersichtlich: schnellstmöglicher Handyersatz im Schadensfall oder bei Diebstahl. Ausgeschlossen von der Versicherung sind Schäden durch natürliche Abnutzung, Verschleiß, Alterung, Schäden durch Vorsatz sowie verlorene oder liegengelassene Handys. Die Versicherung kostet monatlich 4,95 Euro. Hinzu kommt eine Selbstbeteiligung von 30 Euro im Schadensfall.

Auch bei T-Mobile kann der Kunde sein Handy versichern lassen. Die Versicherung greift unter anderem bei Schäden, die durch einen Sturz verursacht werden, aber auch bei Schäden durch Frost oder Sturm, Brand oder Blitzschlag. Wie hoch der monatliche Beitrag zur Versicherung ist, hängt vom Wert des Telefons ab. Inklusive Diebstahlschutz, den der Kunde bei T-Mobile extra zahlen muss, liegen die Beiträge zwischen 3,49 und 14,99 Euro im Monat.

Die E-Plus-Gruppe bietet Kunden der Marken E-Plus, BASE und vybemobile statt einer Versicherung ein «Handy-Sorglos-Paket» an: Ab 4 Euro pro Monat kann der Kunde ein aktuelles Modell mieten und es nach zwei Jahren wieder abgeben. Bei Diebstahl oder Verlust des Telefons werde es allerdings nicht ersetzt. «In solchen Fällen versuchen wir den Kunden dann mit Kulanz entgegen zu kommen», sagt Klaus Schulze-Löwenberg von E-Plus in Düsseldorf.

Hans Fluhme, Jurist bei der Verbraucherzentrale in Hamburg, findet das Modell der Handyvermietung grundsätzlich nicht schlecht: «Es hängt eben von den Konditionen im Einzelnen ab.» In dem Angebot sehe er aber keinen besonderen Vorteil. Der Kunde habe schließlich ohnehin zwei Jahre Gewährleistung auf sein neues Handy. Die Vorteile von Handyversicherungen sind also überschaubar.

Für völligen «Quatsch» hält Edda Castelló von der Verbraucherzentrale in Hamburg die Versicherung für Handys: «Versicherungen sind dafür da, Existenzen zu schützen.» Derjenige, der sein Handy versichert hat und dann berufsunfähig wird, würde sich ärgern, dass er nicht lieber zehn Euro mehr für eine Berufsunfähigkeitsversicherung ausgegeben habe.

Viele Verbraucher würden eine falsche Vorstellung davon haben, was eine wichtige Versicherung ist, meint Castelló. Selbst wenn die Wahrscheinlichkeit relativ hoch ist, dass ein bestimmter Schaden eintritt, sei das noch kein Argument für eine entsprechende Versicherung. «Viel nötiger ist es, sich gegen das zu versichern, was jemanden finanziell ruinieren kann.» Wenn der Kunde die Prämien einer Handyversicherung zur Seite lege, könne er sich auch im Fall des Falles ein neues Mobiltelefon kaufen - notfalls eine Nummer kleiner.

Ein wenig positiver bewertet Rafaela Möhr vom Telekommunikationsportal teltarif.de in Berlin die Angebote: «Man muss sich fragen, welchen Wert das Handy hat und ob im Versicherungsschutz die alltäglichen Dinge eingeschlossen sind.» Für teure und hochwertige Smartphones beispielsweise könne sich eine Police lohnen - für ein normales Handy aber nicht.

IT-News als RSS-Feed lesen

« vorheriger Artikel
Pilze richtig fotografieren - Brennweite ist wichtig
nächster Artikel »
Billigste Doppel-Flat kostet knapp 20 Euro

Weitere News aus Berichte

Farblaserdrucker: Nicht immer leise und sparsam

23.12.2010 | Von Thomas Schörner, dpa | Hannover (dpa/tmn) - Farblaserdrucker versprechen gestochen scharfe Bilder schon in der unteren Preisklasse. Der Nachteil können höhere Kosten und mehr Lärm als beim Tintenstrahldrucker sein. Es lohnt sich, die Eckpunkte und die eigenen Bedürfnisse vor dem Kauf zu prüfen.  .  Weiter lesen ...

Gute Konten-Übersicht durch Online-Banking-Software

22.12.2010 | Von Tobias Hanraths, dpa | Berlin/Bonn (dpa/tmn) - Wer jeden Monat nur Miete und Telefonrechnung überweist, dem reicht das klassische Online-Banking. Wer aber mit mehreren Konten jongliert, greift besser zu Spezialsoftware. Die gibt es auch für Smartphones.  .  Weiter lesen ...

Gute Konten-Übersicht durch Online-Banking-Software

22.12.2010 | Von Tobias Hanraths, dpa | Berlin/Bonn (dpa/tmn) - Wer jeden Monat nur Miete und Telefonrechnung überweist, dem reicht das klassische Online-Banking. Wer aber mit mehreren Konten jongliert, greift besser zu Spezialsoftware. Die gibt es auch für Smartphones.  .  Weiter lesen ...

HD-Filme zu Hause schneiden

22.12.2010 | Von Peter Zschunke, dpa | Hannover (dpa/tmn) - Nicht nur der Kameramann, auch der Cutter trägt maßgeblich zu einem gelungenen Film bei. Viel Geduld und ein leistungsstarker Computer sind die wichtigsten Voraussetzungen für die eigene Videoproduktion. Das gilt besonders, wenn es ein HD-Film wird.  .  Weiter lesen ...

HD-Filme zu Hause schneiden

22.12.2010 | Von Peter Zschunke, dpa | Hannover (dpa/tmn) - Nicht nur der Kameramann, auch der Cutter trägt maßgeblich zu einem gelungenen Film bei. Viel Geduld und ein leistungsstarker Computer sind die wichtigsten Voraussetzungen für die eigene Videoproduktion. Das gilt besonders, wenn es ein HD-Film wird.  .  Weiter lesen ...

Weitere News aus dem Bereich Berichte »

 

HDMI-Kabel / Wer zu Weihnachten einen Blu-ray-Player oder Spielekonsolen verschenkt, sollte darauf achten, dass der Verpackung ein HDMI-Kabel beiliegt. (Bild: Schierenbeck/dpa/tmn)
 
     
 

Anzeige