IT-News World - tägliche PC-, Internet- und IT-NewsIT-News World:   Home | Hier werben | Impressum |
 

 
 

Anzeige 
 
Startseite Aktuelles Berichte Tipps Spiele Surftipp Netzwelt News-Archiv
 
 
IT-News World » Berichte » Zentral gespeicherte Daten synchronisieren

Berichte

Zentral gespeicherte Daten synchronisieren

Bewertung:
Zentral gespeicherte Daten synchronisieren IT-News-World.de 0 5 2
Dropbox
Sieht gar nicht so besonders aus: Dropbox ist im Handumdrehen installiert und fügt sich unauffällig in die Oberfläche verschiedener Betriebssysteme ein. (Bild: Appel/dpa/tmn)

am 29.09.2009 | Von Sven Appel, dpa

Hannover/Berlin (dpa/tmn) - In vielen Haushalten steht mehr als ein Rechner. Da kommt es vor, dass Daten nicht auf dem Gerät sind, das man nutzen will. Ärgerlich, wenn der Nutzer mit dem Netbook zu Freunden fährt und die Fotos, die er zeigen wollte, nicht darauf findet.

Für das Problem gibt es verschiedene Lösungen. Die einfachste sind Synchronisationsdienste im Netz wie Dropbox oder Microsofts Live Mesh. Der Nutzer muss sich dafür beim Anbieter registrieren, in der Regel ein Programm - den Client - herunterladen und es auf einem oder mehreren seiner Rechner installieren. Dann legt er die zu synchronisierenden Dateien oder Verzeichnisse fest.

Nach dem Konfigurieren werden die Daten auf allen Rechnern und in dem vom Anbieter zur Verfügung gestellten Onlinespeicher auf dem aktuellen Stand gehalten. Ändert der Anwender ein Textdokument am PC, werden auch die Kopien auf den anderen Rechnern angepasst. Das klappt in der Regel einwandfrei, berichtete die «c't». Die Dienste arbeiten laut der Zeitschrift auch dann fehlerlos, wenn die Internetanbindung einmal unterbrochen wird.

Eine andere Möglichkeit ist, Daten online zentral zu speichern. An Diensten dafür fehlt es nicht. So verspricht Web.de zahlenden Kunden bis zu vier Gigabyte (GB) Speicher. Das «Smartdrive» - so heißt der Online-Speicher - basiert auf dem WebDAV-Standard und lässt sich unter Windows als Laufwerk ins Heimnetzwerk einbinden.

Auch wenn manche Synchronisierungs- und Onlinespeicher-Anbieter das Verschlüsseln ermöglichen, ist aber nicht jedem Anwender wohl beim Gedanken, dass seine Daten auf dem Server eines Unternehmens liegen. Doch die Alternative, sie auf einem eigenen Rechner zu speichern und für den sicheren Zugriff von unterwegs zu sorgen, ist komplizierter.

Ein Beispiel: An einen modernen Router ließe sich eine Festplatte anschließen und als Netzwerkspeicher nutzen. Das ist im Heimnetzwerk leicht einzurichten, der Zugang von unterwegs bedarf aber einiger Vorarbeit. Denn online ist das Netzwerk nicht so einfach zu erreichen - weil der DSL-Provider dem Router bei jeder Sitzung eine neue IP-Adresse zuordnen kann. Abhilfe schafft ein fester Hostname, den es gratis etwa bei «dyndns.org» gibt.

«Privatanwender bevorzugen einen zentralen Speicherort mit Zugriffsmöglichkeiten aus dem Netz», sagt Urban Bastert vom Hersteller AVM in Berlin. Dessen Fritz!Box-Router sehen den Zugriff per FTP oder VPN vor. FTP gilt als relativ unsicher. Besser - aber komplizierter - einzurichten ist VPN.

Steht der Fernzugriff, geht es ans Synchronisieren mit Programmen wie easy2sync. Erstreckt sich das auch auf Geräte, die online mit dem Heimnetzwerk verbunden sind? Ja - «wenn Sie mit einem FTP-Server synchronisieren möchten, der zum Beispiel über eine Internet-Verbindung erreichbar ist», sagt Thomas Holz von IT-Services Thomas Holz in Dormagen.

Eine einfache Möglichkeit, Daten daheim zentral zu speichern und von unterwegs darauf zuzugreifen, ist ein Windows Home Server (WHS). Das Betriebssystem dient als Datensammler in Haushalten mit mehreren Rechnern. Der Nutzer kann eine WHS-Webseite verwenden, die das System mitbringt, braucht aber auch hier eine eindeutige IP-Adresse oder einen Hostnamen. Der Nachteil der Varianten, bei denen die Daten im eigenen Netzwerk gespeichert sind: Für den Fernzugriff muss der Router eingeschaltet sein - beim WHS oder einem auf dem PC installierten FTP-Server auch der Rechner. Das kostet viel Strom.

Links

IT-News als RSS-Feed lesen

« vorheriger Artikel
Neue Funktionen bei Google-Suche
nächster Artikel »
Aufbauen und umhauen: Neue Spiele im Oktober

Weitere News aus Berichte

Online-Netzwerke: Im langen Schatten von Facebook

09.02.2012 | Von Christof Kerkmann, dpa | Berlin (dpa) - Alle reden über Facebook - aber was ist eigentlich mit StudiVZ oder Wer-kennt-wen? Die deutschen Online-Netzwerke suchen sich Nischen, um gegen den schier übermächtigen Konkurrenten zu bestehen. Ihre Zukunft ist allerdings ungewiss.  .  Weiter lesen ...

Duales System: Ein Smartphone beruflich und privat nutzen

09.02.2012 | Von Dirk Averesch, dpa | Berlin (dpa/tmn) - Eins für die Arbeit, eins privat: Viele schleppen sich mit zwei Handys herum und sind genervt. Dabei gibt es Lösungen, wie das Firmengerät sicher privat genutzt werden kann - und umgekehrt.  .  Weiter lesen ...

Duales System: Ein Smartphone beruflich und privat nutzen

09.02.2012 | Von Dirk Averesch, dpa | Berlin (dpa/tmn) - Eins für die Arbeit, eins privat: Viele schleppen sich mit zwei Handys herum und sind genervt. Dabei gibt es Lösungen, wie das Firmengerät sicher privat genutzt werden kann - und umgekehrt.  .  Weiter lesen ...

Von A bis Z: Diese Software-Basics gibt es gratis

08.02.2012 | Von Dirk Averesch, dpa | Berlin (dpa/tmn) - Fürs Ultrabook das letzte Ersparte zusammengekratzt? Einen Kleinkredit für den Gaming-PC aufgenommen? - Dann ist für Software kein Geld mehr übrig. Macht aber nichts. Denn gute Programme müssen nichts kosten. Hier sind sie im Überblick:  .  Weiter lesen ...

Gaming mit alten Rechnern: Hilfreiche Handgriffe

07.02.2012 | Von Tobias Hanraths, dpa | Berlin/Dresden (dpa/tmn) - Fantasieländer, Dschungel oder der Weltraum: Ein Gaming-PC mit Top-Ausstattung ist für seinen Besitzer das Ticket zu Reisen in aufregende Welten. Für Besitzer älterer Rechner sind solche Trips nicht ganz so leicht - aber auch nicht unmöglich.  .  Weiter lesen ...

Weitere News aus dem Bereich Berichte »

 

Musikvideokanal putpat.tv / Hits und Abseitiges: Putpat.tv strahlt im Netz Musikvideos nach individueller Vorliebe des Nutzers aus. (Bild: putpat.tv/dpa/tmn)
 
     
 

Anzeige