Bildbearbeitung: Mehr Farbtiefe braucht Speicher
Bildbearbeitung: Mehr Farbtiefe braucht Speicher
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am 17.09.2009
Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Grundsätzlich gilt: Je mehr Farbtiefe, desto besser. Von der Farbtiefe ist auch im Zusammenhang mit dem Fotodruck die Rede. Der Anwender hat hier in der Regel die Wahl zwischen 8 oder 16 Bit, erklärt der Photoindustrie-Verband in Frankfurt.
Es sind auch andere Farbtiefen möglich, die jedoch von den meisten Anwendungen nicht unterstützt werden. Mit 8 Bit lassen sich 256 verschiedene Werte einer Farbkomponente angeben. Bei 16 Bit sind es theoretische 65 536. Tatsächlich seien es es aber nur 32 768 unterschiedliche Werte, da nur 15 Bit und ein «Vorzeigebit» genutzt werden.
Grundsätzlich hat man bei einer Farbtiefe von 16 Bit einen wesentlich größeren Spielraum und eine höhere Genauigkeit, um Farbtöne zu differenzieren und zu berechnen. Zu bedenken ist jedoch, dass doppelt so viel Speicher notwendig ist.
Geht es an die Bildausgabe, so muss in den meisten Fällen die Farbtiefe auf 8 Bit reduziert werden, da kaum ein Gerät mehr als 256 unterschiedliche Tonwerte einer Grundfarbe darstellen kann. Vor dem Hintergrund, dass unser Auge je nach Lichtverhältnissen bis zu 200 Farbabstufungen pro Farbe unterscheiden kann, sind 8 Bit zudem absolut ausreichend.
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