Wurmgefahr bei Facebook, Twitter und Co.
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IT-News-World.de
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am 16.09.2009
Ingolstadt (dpa/tmn) - Mit der Aussicht auf Videos von Prominenten wie Paris Hilton, Heidi Klum oder Michael Jackson sollen Nutzer von Online-Netzwerken hereingelegt werden. Hacker wollen so Varianten des Wurmes Koobface verbreiten.
Wer die Videos starten will, werde aufgefordert, einen aktuellen Flash-Player herunterzuladen, berichtet Kaspersky Lab, ein Hersteller von Antivirensoftware aus Ingolstadt. Statt des Players lande der Wurm auf dem Rechner.
Ist das Konto eines Anwenders infiziert, werden darüber ebenfalls Wurm-verseuchte Nachrichten an «Freunde» versendet und Passwörter ausgespäht. Die Experten weisen darauf hin, dass auch Netzwerke wie MySpace sowie Twitter Ziel der Attacken sind. Wer sich davor effektiv schützen möchte, sollte Links nicht wahllos öffnen, auch wenn der Absender bekannt ist. Laut Kaspersky sind derzeit etwa 2000 Versionen von Koobface im Umlauf. Täglich kommen weitere hinzu.
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