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Wie das Internet Umzüge erträglicher macht

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Wie das Internet Umzüge erträglicher macht
Surfen statt verzweifeln: Das Internet kann beim Organisieren von Umzügen eine große Hilfe sein. (Bild: Schierenbeck/dpa/tmn)

am 15.09.2009 | Von Florian Oertel, dpa

Hamburg (dpa/tmn) - Ganz egal, ob es der allererste im Leben ist oder der zehnte: Umzüge bedeuten Stress. Das Internet ändert daran erstmal gar nichts. Trotzdem empfiehlt es sich, den onlinefähigen Rechner vor und auch nach dem Umzug immer griffbereit zu haben.

Hier einige Tipps, welche Angebote im Web helfen können:

Telefon- und Internetanschluss ummelden: Hier gilt es früh zu sein und nachzuhaken. So legt Hansenet Alice-Kunden nahe, ihre neue Adresse spätestens drei Wochen vor dem Umzug online anzugeben, verweist gleichzeitig aber auf die Kundenhotline. Auch wer einen Komplettanschluss bei Vodafone hat, soll sich an die Hotline wenden - sechs Wochen vorab. Auf Nummer sicher gehen heißt somit in diesem Zusammenhang nicht zuletzt, genau zu lesen.

Umzugswagen suchen: Wer einen Transporter braucht, kann zur Autovermietung um die Ecke gehen, er kann aber auch online einen Anbieter suchen. Das macht einen bequemen Preisvergleich möglich - und spart eventuell ein paar Euro. So verspricht etwa die Vermietung Starcar günstige Online-Tarife. Europcar wiederum sagt Internetbuchern, die eine spezielle «Fahrer/Driver ID-Nummer» nutzen, eine schnellere Abwicklung am Schalter zu.

Helfer organisieren: Mangelt es nicht am Geld für professionelle Möbelpacker, findet sich im Netz auch dafür ein Anbieter. Unternehmen wie Zapf oder Confern haben auf ihren Seiten «Preiskalkulatoren», auf deren Basis sich Angebote errechnen lassen. Bei Portalen wie umzugsauktion.de können Verbraucher Aufträge ausschreiben und sich Angebote machen lassen. Verbraucherschützer raten aber, nicht nur auf den Preis zu schauen und in jedem Fall auf Gewährleistungsansprüchen zu bestehen.

Kartons besorgen: Wer «Umzugskartons» bei Google eingibt, wird sich vor Treffern nicht retten können. Aber welcher Anbieter liefert prompt und zuverlässig? Das Portal Immobilienscout24 empfiehlt etwa www.der-umzugsshop24.de und www.umzugskarton.de, die Lieferungen maximal zwei Werktage nach Zahlungseingang versprechen. Solchen Anbietern, aber durchaus auch Privatleuten, die gebrauchte Kartons loswerden wollen, können Netznutzer auch bei eBay begegnen.

Aussortiertes loswerden: Auch hier könnte sich eBay als nützlich erweisen. Manches ist aber schlichtweg reif für den Sperrmüll. Wo es diesen nicht mehr gibt oder wo die nächste Sammlung erst Monate nach dem Umzugstermin ansteht, ist ein Blick auf die Seite der jeweiligen Stadtreinigung ratsam. Dort gibt es Informationen über Recyling- oder Wertstoffhöfe und oft sehr detaillierte Hinweise, was dort zu welchen Bedingungen abgeliefert werden darf.

Handwerker organisieren: Ähnlich wie für den Transport gibt es auch für Handwerker-Dienstleistungen Auktionsportale. My-hammer.de ist eines davon. Auch hier warnen Verbraucherschützer vor übereilten Entscheidungen. Möglichst viele Infos über infrage kommende Betriebe einzuholen und das Internet einmal Internet sein zu lassen und beim Handwerker vor Ort anzurufen, ist unbedingt sinnvoll.

Nachsendeauftrag stellen: Die Post nimmt Nachsendeaufträge unter www.efiliale.de/efiliale/nachsenden-lagern/uebersicht.jhtml entgegen - bis spätestens fünf Werktage vor dem gewünschten Stichtag. Mit wenigen Klicks kann der Nutzer etwa festlegen, ob er seine Post ein halbes oder ein ganzes Jahr nachgeschickt bekommen möchte und ob der Service auch Päckchen und Pakete oder schwere Infopost umfassen soll oder nicht.

Infos über die Stadt: Diese Frage dürften sich viele stellen, wenn sämtliche Kartons erst einmal abgeladen sind. Bewährt umfangreiche Antworten liefert dann das Portal www.meinestadt.de, das unter anderem auf den Wissensschatz von Wikipedia zurückgreift. Daneben unterhalten mittlerweile selbst viele Kleinstädte erstaunlich aufwendige Webseiten - die Großstädte sowieso.

Über Behörden informieren: Wer schonmal auf der Webseite seiner neuen Heimatstadt gelandet ist, informiert sich am besten auch gleich über die Behörden, mit denen er zu tun haben wird: Wo ist das Einwohnermeldeamt, wann hat es geöffnet? Wo ist die Zulassungsstelle für Kraftfahrzeuge, was kostet das Ummelden des Autos - und was das Wunsch-Nummernschild?

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