![]() | IT-News World: Home | Hier werben | Impressum | |
|
|
|
|
|
|
|
BerichteAlles gespeichert: Online-Videorekorder retten TV-Fans
![]() Online-Videorekorder zeichnen Fernsehsendungen auf - unter Umständen auch dann noch, wenn sie schon gelaufen sind. (Bild: Schierenbeck/dpa/tmn) am 09.09.2009 | Von Andreas Thieme, dpa München/Düsseldorf (dpa/tmn) - Der altgediente VHS-Videorekorder hat schlappgemacht, für einen Fernseher mit Festplatte hat das Geld nicht gereicht. Aber TV-Junkies müssen in einer solchen Situation nicht verzweifeln. Selbst dann nicht, wenn der Sender sein Programm nicht online anbietet: Mit Internet-Rekordern lassen sich Sendungen aufzeichnen. Das Prinzip der Online-Videorekorder ist denkbar einfach. Nach dem Registrieren auf der entsprechenden Seite aktiviert der Nutzer die Aufnahme einer Sendung. Der Download erfolgt vom internetbasierten Speicher des Anbieters. Die Sendung lässt sich über diverse Player am webfähigen Rechner abspielen. Vorher muss sie nur mit einem auf der Seite verfügbaren Decoder in ein abspielbares Format gebracht werden. Die Anbieter heißen etwa «save.tv» oder «shift.tv». Sie werben mit DVD-ähnlicher Qualität, aber die Aufnahmen seien nicht mit einem Fernsehbild vergleichbar, sagt Andreas Stumptner von der Zeitschrift «Video Homevision». Für einen Download sei die Qualität dennoch hervorragend. Heruntergeladene Sendungen kann der Nutzer beliebig oft ansehen. Mit dem Prinzip «Fernsehen, wann ich es will» wirbt deshalb der Anbieter «onlinetvrecorder.com». TV-Kanäle sind von den Rekordern nicht unbedingt begeistert. Sie sehen eine Verletzung ihrer Senderechte, wenn die Sendesignale an die Portale weitergeleitet werden. Nach einer Klage von RTL hat der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe befunden, derartige Aufnahmen seien in der Regel unzulässig (Az.: I ZR 216/06). Im Urteil werde aber die Möglichkeit eingeräumt, die Aufnahmen als Privatkopien zu sehen, sagt Oliver Brexl, Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz in Berlin. Das sei zwar oft nicht umsetzbar - etwa wenn die Dienste nicht unentgeltlich sind. Dennoch gilt das Urteil nur im Fall «save.tv». Netznutzer müssen daher keinen Ärger befürchten. Beim Anmelden sollten sie aber genau hinsehen, rät Iwona Gromek von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf: Oft fielen nach einiger Zeit Gebühren an. Bei «save.tv» kosten drei Monate 9,99 Euro. Ein Jahres-Abo von «shift.tv» kostet monatlich 4,99 Euro. Eine Ausnahme bildet «onlinetvrecorder.com»: Der Basis-Account ist hier kostenlos. Dafür dauert das Herunterladen oft länger und ist mit einem Punktekonto verbunden, das sich durch Klicks auf Werbebanner füllen lässt. Bei der Premium-Version kann der Nutzer - beginnend bei einem Betrag von 5 Euro - via Kreditkarte, Paypal oder Überweisung das Punktekonto füllen. Ein Cent entspricht einem Punkt. So ist etwa ein Express-Download möglich, bei dem der Nutzer die virtuelle Warteschlange überspringt - 25 Punkte werden ihm dafür abgezogen. Werbepausen in den Aufnahmenn lassen sich nicht herausschneiden, sondern nur vorspulen. Ein zusätzliches Manko sind die Zeitfenster vor und nach Aufnahmen. «Sie sollen eine Verschiebung im TV-Programm auffangen», so Stumptner. Punktgenaue Aufnahmen über ein Sendesignal seien seit dem Start des Digitalfernsehens nicht mehr möglich. Vor allem Unerfahrene klicken auf den werbefinanzierten Webseiten besser nicht sorglos herum: Aufgrund der Werbeeinblendungen sei das Navigieren oft unübersichtlich, warnt Sebastian Spooren vom Institut für Internet-Sicherheit (ifis) der FH Gelsenkirchen. Das könnte Nutzer verleiten, auf Banner zu klicken, die auf unseriöse Seiten führen. InfosKeine TV-Gebühr für Online-Rekorder Neben der Rundfunkgebühr für seinen internetfähigen Rechner muss der Zuschauer keine Forderungen der Gebühreneinzugszentrale (GEZ) erwarten, wenn er einen Online-Rekorder nutzt. «Wird die aufgezeichnete Sendung via Computer angesehen, fällt keine Gebühr für ein Fernsehgerät an», erklärt GEZ-Sprecherin Nicole Hurst.Links
Weitere News aus BerichteKryptische Kürzel - Gerätebezeichnungen sorgen für Verwirrung
Apps und Tools für USB-Sticks: Der Mini-PC in der Hosentasche
Befehle vom Telefon: Fernsteuerungs-Apps für TV & Co.
Sprachen pauken für den Urlaub - Neue Apps und Lernprogramme
Sprachen pauken für den Urlaub - Neue Apps und Lernprogramme
| Letzte NewsNeue Forenbeiträge |
|
|
|
|
Startseite | Kontakt | Über uns | Impressum | Datenschutz | Was sind das für grüne Links? Unsere Angebote: HTML World | Downloads World | IT-News World | HSDPA World | Traveling World | Weather World | HSDPA | Internet Stick |