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Philips setzt auf Kinoformat statt auf 3D-TV

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Philips
Fernsehen im Kinoformat verspricht Philips mit dem Modell «FlatTV Cinema 21:9». (Bild: Philips)

am 03.09.2009

Berlin (dpa) - Philips, der größte europäische Elektronikkonzern, sieht keinen schnellen Markterfolg für dreidimensionales Fernsehen. «3D ist zwar der Traum der Fernsehzuschauer und der Ingenieure. Die Technologie läuft aber noch nicht stabil.»

Das sagte Philips-Manager Andrea Ragnetti auf der Funkausstellung IFA (4. bis 9. September) in Berlin. Der niederländische Konzern schlägt damit einen anderen Kurs ein als seine asiatischen Wettbewerber wie Sony und Panasonic, die auf einen raschen Durchbruch der 3D-Technologie hoffen. Ragnetti, der die Konzernsparte Philips Consumer Lifestyle leitet, betonte, dass sein Unternehmen die 3D-Darstellung auf dem Fernseher mitentwickelt habe. Es sei aber beispielsweise noch nicht klar, ob die Menschen bereit seien, sich mit 3D-Brillen vor den Fernseher ins Wohnzimmer zu setzen. Es gebe Alternativen, die ohne Spezialbrillen funktionierten. Diese seien aber noch nicht marktreif.

Als Alternative zum 3D-TV setzt Philips auf Fernsehen im Kinoformat und stellte auf der IFA ein neues TV-Gerät mit einem Bildseiten-Verhältnis von 21:9 vor. «Alle Hollywood-Filme werden nicht 4:3 oder 16:9 aufgenommen, sondern 21:9», sagte Ragnetti. Auch die meisten DVDs und Blu-ray-Scheiben hätten die Filme im 21:9-Breitwandformat gespeichert. Daher liege es nahe, den Film auf dem Fernseher ohne schwarze Streifen am unteren und oberen Bildrand zu präsentieren.

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