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BerichteWas beim externen Brenner fürs Netbook wichtig ist
![]() Externe Brenner können sogar schon Blu-ray-Discs brennen. Normalerweise genügt jedoch ein DVD-Brenner zur Datensicherung. (Bild: Asus/dpa/tmn) am 02.09.2009 | Von Sven Appel, dpa Hamburg (dpa/tmn) - Wenn sich Computerhersteller irgendwo über steigende Verkaufszahlen freuen können, dann bei den Netbooks. Bis Ende des Jahres werden weltweit wohl 21,6 Millionen davon abgesetzt, so die Unternehmensberatung IDC in Aachen. Die Mobilität und den geringen Preis erkauft sich der Kunde durch sparsame Ausstattung: ein DVD-Laufwerk oder ein Brenner fehlt. Wer zum Brennen keinen anderen Rechner nutzen will, kann sich einen externen Brenner zulegen. «Slim-Line»-Modelle passen gut zu Netbooks, sagt Sven Schulz von der Zeitschrift «Computer Bild»: Sie sind sehr klein - «etwa so groß wie zwei oder drei aufeinandergestapelte CD-Hüllen.» Und sie werden über den USB-Anschluss des Rechners mit Strom versorgt. Ein eigenes Netzteil braucht der Brenner also nicht. Die Leistungsaufnahme externer Brenner ist so gering, dass sich der Extra-Stromverbrauch beim Netbook zwar bemerkbar macht. «Deswegen leert sich der Akku aber nicht deutlich schneller», so Schulz. Meist genügt die Verbindung zwischen Brenner und einer einzigen USB-Buchse. Kommt es zu Problemen, könnte das dennoch an der Stromversorgung liegen. Denn eine einzelne Schnittstelle liefert eigentlich nicht genug Saft für einen externen Brenner. «Praktisch genügt es aber doch meistens», erklärt Schulz, der solche Brenner ausgiebig getestet hat. Wenn es mit dem Brennen nicht hinhaut, sollte das vielen Modellen beiliegende Y-Kabel verwendet und der Brenner so mit zwei USB-Buchsen gleichzeitig verbunden werden. Bei manchen Netbooks gibt es rechts und links je eine USB-Schnittstelle. Beide zusammen sind mit einem Y-Kabel allein in der Regel nicht zu erreichen. «Dann nimmt man für die eine Seite einfach eine USB-Verlängerung», sagt Schulz. Am besten überprüft der Nutzer gleich nach dem Kauf, ob Brenner und Rechner einwandfrei zusammenarbeiten. Gegebenenfalls sollte er den Brenner mit Hinweis auf die zu hohe Stromaufnahme zurückgegeben. Viele Slim-Line-Brenner lassen sich allerdings auch über ein Netzteil betreiben, das dann aber oft dazugekauft werden muss. Beim Tempo unterscheiden sich die Slim-Liner untereinander kaum. Sie sind aber in der Regel langsamer als ihre in PCs eingebauten Kollegen und als die größeren externen Brenner im Half-Height-Format. Aber auch mit den Slim-Line-Modellen gelingt es, eine DVD in 10 bis 15 Minuten zu beschreiben. «Eine starke Einschränkung beim Brenntempo gibt es nicht», so Christian Wefers vom Hersteller Asus in Ratingen. Ein interessanter Aspekt bei der Auswahl ist die Lautstärke des Brenners. Slim-Liner gelten als vergleichsweise leise. Wer es vor dem Kauf ganz genau wissen will, kommt um die Lektüre von Testergebnissen einschlägiger Zeitschriften nicht herum. Einige Slim-Liner haben einen Schubladenmechanismus zum Einlegen der DVD oder CD. Andere sind «Slot-in»-Modelle: Die Scheibe wird in einen Schlitz gesteckt - und automatisch eingezogen. Während die Schubladen-Fraktion empfindlicher gegen Staub ist, nehmen Slot-ins nur Silberlinge in Standardgröße und keine Mini-CDs entgegen. Einen externen DVD-Brenner im Slim-Line-Format gibt es ab 60 Euro. In der Regel ist so ein Gerät für deutlich unter 100 Euro zu haben. InfosExterne Brenner als billige Bulkware Ebenso wie viele andere PC-Komponenten werden auch externe Brenner mitunter als «Bulkware» angeboten. Das heißt so viel wie Massenware und bezeichnet Produkte, die eigentlich so nicht für den Verkauf an Endkunden, sondern etwa für die Weiterverwendung von PC-Herstellern gedacht sind. In der Regel ist das einwandfreie Ware, die jedoch oft nicht in einem Karton, sondern in einer Tüte steckt. Zudem fehlen bei Bulkware Handbücher oder Zubehör, das nicht zwingend nötig ist. Bulkware ist daher teils billiger zu haben als die für Verbraucher gedachte Handelsware (Retail). Wer sich dafür entscheidet, sollte aber bedenken, dass die Kosten für den eventuell nötigen Kauf eines Zubehörteils so hoch sein können, dass sie den Vorteil des günstigen Anschaffungspreises zunichtemachen.
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