Panoramabilder sind kein Hexenwerk
Panoramabilder sind kein Hexenwerk
IT-News-World.de
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am 27.08.2009
Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Eine Panoramaaufnahme hinzubekommen, ist nicht allzu schwer. Grundsätzlich sei dafür jede Kamera geeignet, bei der sich Belichtung, Entfernung und Weißabgleich manuell einstellen lassen, erläutert der Photoindustrie-Verband in Frankfurt.
Einige digitale Kameramodelle haben eine Panoramafunktion, zudem gibt es spezielle Panoramakameras. Objektive mit festen Brennweiten sind für Panoramaaufnahmen die beste Wahl. Bei Zoomobjektiven ist darauf zu achten, dass die Brennweite bei der Aufnahme der Einzelbilder nicht versehentlich verstellt wird. Auch bei der späteren Montage der Einzelaufnahmen ist es hilfreich, wenn auf die Werte der festen Brennweiten zurückgegriffen werden kann.
Ein Stativ ist den Experten zufolge für gelungene Panoramaaufnahmen unerlässlich. Die Anforderung daran ist vom Motiv abhängig. Ein Landschaftspanorama verlangt eine nicht so große Präzision wie ein Architekturpanorama. Auch die Brennweite des Objektivs ist bei der Stativwahl von Bedeutung. Aufnahmen mit Weitwinkelobjektiven erfordern eine wesentlich genauere Ausrichtung der Kamera als Aufnahmen mit Teleobjektiven.
Für Panoramen mit Weitwinkelobjektiven sollte daher ein Panorama-Stativkopf zum Einsatz kommen, mit dem die Kamera exakt ausgerichtet werden kann. Damit die Einzelbilder nicht voneinander abweichen, sollte die Kameraautomatik für Belichtung, Fokus und Weißabgleich abgeschaltet sein. Ratsam ist es, alle Aufnahmen mit der gleichen Belichtung zu machen. Die Aufnahmen der Einzelbilder erfolgen mit leichter Überlappung (10 bis 20 Prozent) schrittweise. Je größer die Brennweite des Objektivs, desto mehr Aufnahmen sind für ein 360 Grad Panorama erforderlich.
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