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Zwei neue Portale für mehr Datensicherheit im Internet

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Verbraucherportal
Was muss ich beim Onlineshopping beachten? Die und andere Fragen beantwortet «surfer-haben-rechte.de». (Bild: vzbv)

am 26.08.2009

Berlin (dpa) - Mit zwei neuen Ratgeberportalen will Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) jüngere und ältere Surfer vor gefährlichen Klippen im Internet warnen.

Aigner hat die Internet-Anbieter zudem zu mehr Datensicherheit aufgefordert. «Die Unternehmen müssen (...) ihrer Verantwortung für die Sicherheit im Netz besser gerecht werden», sagte sie am Mittwoch (26. August) in Berlin.

«Betreiber sollten zum Beispiel sicherheitsfreundliche Voreinstellungen nutzen.» Anbieter müssten die Daten der Nutzer effektiver schützen. «Das Problem ist, dass die Nutzer sich nicht immer bewusst sind über die Risiken, die sich dahinter verbergen.»

Inzwischen nutzen 70 Prozent der Bundesbürger nach Zahlen des Verbraucherministeriums täglich das Internet. Im Juli hatten die Verbraucherzentralen fünf Betreiber sozialer Netzwerke abgemahnt: Facebook, MySpace, Lokalisten, Wer-kennt-wen und Xing. Die Anbieter sollten sicherstellen, dass Daten nur verwendet werden, wenn die Nutzer auch einwilligen. Facebook hatte die Kritik zurückgewiesen, Xing Sofortmaßnahmen angekündigt. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen zeigte sich am Mittwoch nur bedingt zufrieden. Einige hätten schnell erklärt, Kritikpunkte zu verbessern, mit anderen seien möglicherweise noch Verhandlungen nötig.

Wie sie ihr Mailprogramm sicherer machen oder wie Preisvergleichsportale funktionieren - das können Verbraucher ab sofort auf «verbraucher-sicher-online.de» und «surfer-haben-rechte.de» erfahren.

Betreiber von Ersterem ist die Technische Uni Berlin, die etwa darüber informiert, warum Sicherheitslücken in bestimmten Anwendungen so gefährlich sind und wie der Nutzer sie am besten schließt. Und wer beim Online-Banking immer ein flaues Gefühl im Magen hat, der erfährt, wie er auf Nummer sicher gehen und zum Beispiel ein Abgreifen sensibler Daten verhindern kann.

Hinter «surfer-haben-rechte.de» steht der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv). Die Seite hält zum Beispiel Prüflisten bereit, die Nutzern beim richtigen Umgang mit den eigenen Daten im Netz helfen sollen. Außerdem erfahren Kunden von Onlineshops, welche Rechte sie beim Einkauf im Netz haben. Beide Seiten werden vom Bundesverbraucherministerium in Berlin gefördert.

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