Computerspieler lieben harmlose Angebote
Computerspieler lieben harmlose Angebote
IT-News-World.de
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am 11.08.2009
Düsseldorf/Köln (dpa) - Die meisten Computerspiel-Fans in Deutschland lieben harmlose elektronische Unterhaltung. Rund 80 Prozent aller hier angebotenen Computerspiele seien freigegeben für Altersklassen bis zwölf Jahre.
Das sagte der Geschäftsführer des Bundesverbands für interaktive Unterhaltungssoftware (BIU), Olaf Wolters, in Düsseldorf. Dabei seien 60 Prozent der Spieler älter als 18 Jahre. Im Bereich der Angebote für Erwachsene seien etwa fünf Prozent geeignet, Nutzer zu «exzessivem Spielen» zu verleiten, räumte Wolters ein. Bislang sei aber nicht erforscht, ob der Suchtfaktor eher im Spiel oder in der Spielerpersönlichkeit angelegt sei.
Bei der neuen Computerspiele-Messe «gamescom» in Köln (19. bis 23. August) soll Jugendschutz groß geschrieben werden. Spiele mit den Altersbeschränkungen 16 und 18 Jahre würden nur in abgetrennten Bereichen gezeigt, kündigte Wolters an. Nur wer sich ausweisen könne, erhalte ein Armband, um zu diesen Bereichen Zugang zu erhalten. «An jedem Stand wird kontrolliert», betonte Wolters.
Die aus Leipzig abgeworbene internationale Computerspiele-Messe wird am ersten Tag nur für Fachbesucher geöffnet sein, an den übrigen Tagen auch für das Publikum.
Die Messe und der damit verbundene Kongress sollen helfen, Informationsdefizite bei Eltern und Erziehern abzubauen. So wüssten viele nicht, dass es technische Möglichkeiten gebe, unterschiedliche tägliche und wöchentliche Zeitbudgets vorzugeben, um festzulegen, wie lange die einzelnen Familienmitglieder sich am Computer mit Spielen, Filmen und dem Internet beschäftigen dürfen.
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